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Australian Open: Wawrinka, Kyrgios, Murray - die Kracher der ersten Runde

Die Auslosung für die Australian Open 2019 hat schon in Runde eins einige Partien mit höchstem Spannungsfaktor ergeben.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 11.01.2019, 02:50 Uhr

Novak Djokovic und Andy Murray beim Training in Melbourne
© Getty Images
Novak Djokovic und Andy Murray

Die Aufgaben der Topfavoriten sind in den frühen Runden allesamt lösbar: Novak Djokovic beginnt gegen einen Qualifikanten, Rafael Nadal hat mit James Duckworth eine sehr angenehme Aufgabe gezogen. Gleiches gilt für Roger Federer mit Denis Istomin, auch wenn der Usbeke in Melbourne vor zwei Jahren sensationell gegen Djokovic gewonnen hatte.

Und auch die beiden größten deutschsprachigen Hoffnungen dürften kaum Beschwerde einlegen: Alexander Zverev geht gegen Aljaz Bedene ebenso als klarer Favorit in die Partie wie Dominic Thiem gegen Benoit Paire. Auch wenn man beim Franzosen immer mit einer Überraschung rechnen muss. Hinsichtlich Einstellung und/oder Spielform.

Starauflauf in Zverevs Viertel

Ein paar Leckerlis haben sich im Tableau allerdings etwas südlich von Alexander Zverev aufgetan. So trifft Stan Wawrinka auf Ernests Gulbis. Der Lette kann sich in puncto Unberechenbarkeit durchaus mit Benoit Paire messen, Wawrinka wiederum ist in den ersten Runden eines Majors angreifbar. Die beiden haben einmal gegeneinander gespielt, allerdings bereits im Jahre 2010. Wawrinka gewann damals in Monte Carlo auf Sand.

Der Sieger dieser Partie wird es aber nicht einfach haben - wartet doch entweder Nick Kyrgios oder Milos Raonic. Der Australier geht ungesetzt in seinen Heim-Grand-Slam, bei Raonic stehen hinter jedem Einsatz größere Fragezeichen seine Gesundheit betreffend. Erfahrungswerte gibt es einige, insgesamt sechs Mal haben Raonic und Kyrgios gegeneinander gespielt. Die Bilanz ist ausgeglichen.

Murray gegen Bautista-Agut

Die zwei britischen Hoffnungen haben es indes auch nicht leicht erwischt: Kyle Edmund etwa muss gleich zum Auftakt gegen Tomas Berdych ran. Edmund kommt ohne Vorbereitung nach Melbourne, Berdych mit der Empfehlung der Finalteilnahme in Doha. Das er knapp gegen Roberto Bautista Agut verlor.

Apropos: Der Spanier, an Position 22 gesetzt, hat Andy Murray zugeteilt bekommen. Angesichts der Unsicherheiten bezüglich der Form des zweifachen Goldmedaillengewinners kein schlechtes Los. Wäre da nicht die Bilanz zwischen Murray und Bautista Agut: In der führt der Schotte nämlich mit 3:0. An das Tempo der absoluten Weltspitze hat sich Andy Murray jedenfalls schon wieder herangetastet - in einer Trainingssession mit Novak Djokovic.

Hier das Einzel-Tableau der Australian Open

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