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Babsi Schett: „Das Wichtigste ist, dass der Darm gesund ist“

Wie sollte man sich als Tennisprofi, aber auch als ambitionierter Hobbysportler während des Wettkampfs, aber auch davor und danach ernähren? Babsi Schett skizziert im Gespräch mit tennisnet die Veränderungen auf der Tour seit ihrer aktiven Zeit.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 23.07.2026, 23:05 Uhr

Babsi Schett ist seit Jahren eine Konstante im Welttennis
© GEPA Pictures
Babsi Schett ist seit Jahren eine Konstante im Welttennis

Babsi Schett ist auf der Tennistour so präsent wie eh und je, zuletzt in Wimbledon hat die ehemalige Top-Ten-Spielerin quasi in Doppel-Funktion gewirkt: zum einen als Expertin und Kommentatorin für den übertragenden Streaming-Dienst, zum anderen war Schett aber auch erneut Teil des Legenden-Wettbewerbs. Die weiteren Stationen im Tennisjahr? Kitzbühel, der Laver Cup in London, die Erste Bank Open in Wien. Mindestens. 

Dazwischen kommt der Sport nicht zu kurz. Und auch die richtige Ernährung ist ein Grund dafür, warum man Babsi Schett jederzeit ein Comeback auf der WTA-Tour zutrauen mag.   

Tennisnet: Frau Schett. Die Anforderungen an die Tennisprofis werden immer höher: Die Bälle verändern sich, die Spielerinnen und Spieler werden immer athletischer. Welche Anpassungen beobachten Sie in Sachen Ernährung? Reicht die gute, alte Banane immer noch, um durch einen Marathon in Roland-Garros zu kommen?

Babsi Schett: Das ist sehr, sehr individuell. Die Spieler müssen selber herausfinden, was für sie gut ist. Natürlich gibt es immer noch die Banane, aber die meisten Spieler arbeiten während der Matches mittlerweile mit Gel Shots. Man sieht auch Trockenfrüchte, zum Beispiel bei Coco Gauff, die oft Datteln auspackt. Novak Djokovic macht es genauso.  

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Tennisnet: Was macht diese Gel Shots aus? 

Schett: Gel Shots sind schon sehr, sehr wichtig, wenn es in einen fünften Satz geht oder wenn du ein bisschen ausgepowert bist. Damit du dir da irgendwie nochmal deinen Boost holst. Du musst halt nur immer im Kopf haben, dass der Blutzuckerspiegel nach oben geht. Und dass sich das auch wieder ändern kann. Also das Timing ist ganz, ganz wichtig. Wie gesagt, da muss man selber ein bisschen herum experimentieren. 

Tennisnet: Wie hat sich die Ernährung generell verändert? 

Schett: Da gibt es ganz große Unterschiede zu meiner aktiven Zeit. Da hat man halt eigentlich dreimal am Tag Nudeln gegessen, um ganz viele Kohlehydrate zu sich zu nehmen. Die du dann schon natürlich auch brauchst - aber eben auch Eiweiß. Denn Eiweiß ist ganz wichtig für den Muskel, um sich zu erholen. Da wird jetzt natürlich viel genauer darauf geachtet und ist viel professioneller als zu meiner Zeit. Aber man kann auch als Nicht-Leistungssportler natürlich sehr darauf schauen. In diese Kategorie falle ich jetzt ja. Und ich achte darauf. 

Tennisnet: Sie sind seit längerer Zeit Botschafterin von OmniBiotic. Welche Produkte nutzen sie da selbst? 

Schett: Ich nehme total viel. Das fängt mit dem Eiweiß von OmniBiotic an. Das liebe ich. Ich versuche, auf 70 bis 80 Gramm Eiweiß pro Tag zu kommen. Dazu kommen die Supplements, wie zum Beispiel Magnesium, wie Vitamin B oder Zink. Aber das Wichtigste ist, dass der Darm gesund ist, dann ist der Rest des Körpers auch gesund. Ich liebe diese Produkte und habe das Gefühl, dass es mir gut tut.  

Tennisnet: Lässt sich das auch wissenschaftlich belegen? 

Schett: Die Testungen sind unglaublich. Die Wissenschaft hat sich enorm weiterentwickelt. Ich lasse mich regelmäßig austesten, was ich brauche, wo ich ein Defizit habe im Blut und da schaue ich halt, dass ich dann irgendwie nach schöpfe. Das sollte jeder machen, um optimal eingestellt zu sein. 
 

von Jens Huiber

Freitag
24.07.2026, 11:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 23.07.2026, 23:05 Uhr