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Belarus-Verband: Wimbledon-Ausschluss führt zu "Hass und Intoleranz"

Der Tennisverband aus Belarus hat den Ausschluss seiner Profis vom Grand-Slam-Turnier in Wimbledon scharf kritisiert.

von SID / tennisnet
zuletzt bearbeitet: 25.04.2022, 15:46 Uhr

Das Mekka des Tennissports
© Getty Images
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Die Entscheidung "führe zu Hass und Intoleranz", teilte der Verband BTF am Donnerstag mit und drohte mit rechtlichen Schritten. Am Mittwoch hatten die Organisatoren in London Profis aus Russland und Belarus wegen des Ukraine-Kriegs vom diesjährigen Wimbledon-Turnier ausgeschlossen.

"Der Tennisverband von Belarus verurteilt die Entscheidung kategorisch. Solch destruktive Schritte helfen in keinster Weise, den Konflikt zu lösen, sondern führen nur zu Hass und Intoleranz", hieß es in einer Stellungnahme.

Zu den Profis aus Belarus, die unter dem Aus leiden, gehören die letztjährige Halbfinalistin Aryna Sabalenka und die ehemalige Weltranglistenerste Viktoria Azarenka.

Die Entscheidung aus England war vielfach auf Kritik gestoßen, auch bei Novak Djokovic, Martina Navratilova oder Michael Stich. Auch Andrey Rublev und Alexander Zverev äußerten sich kritisch.

Die ukrainischen Profis um Elina Svitolina hingegen fordern weitere Maßnahmen auch von der WTA, ATP und ITF.

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von SID / tennisnet

Montag
25.04.2022, 19:05 Uhr
zuletzt bearbeitet: 25.04.2022, 15:46 Uhr