Billie Jean King Cup: Durch Terminkollision mit Linz - Ersatzgeschwächtes ÖTV-Team in Bosnien
Das Billie-Jean-King-Cup-Team um Kapitänin Marion Maruska reist ersatzgeschwächt zum Turnier der Europa/Afrika-Gruppe II nach Banja Luka. Das wurde aus der Nominierung am Montag deutlich.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
09.03.2026, 17:55 Uhr

Das österreichische Billie-Jean-King-Cup-Team kämpft vom 6. bis zum 11. April im bosnischen Banja Luka um den Aufstieg aus der Europa/Afrika-Gruppe II. Mit Ekaterina Perelygina (WTA 572) und U16-Europameisterin Anna Pircher (WTA 893) an der Spitze des Teams wird schnell deutlich, dass die besten Spielerinnen des Landes ihre Farben nicht in Bosnien vertreten werden. Das hat einen einfachen Grund, denn parallel findet in derselben Woche das WTA 500er-Turnier in Linz statt. Dort werden die besten Spielerinnen des Landes um Anna Potapova, Sinja Kraus und co. aufschlagen.
Anna Pircher feiert gar ihr Debüt im Team von Kapitänin Marion Maruska, ebenso wie Claudia Gasparovic (WTA 1097), die ebenfalls erstmals nominiert worden ist. Zudem wird Mavie Österreicher (WTA 1146), die amtierende Hallenmeisterin Österreichs zum Team stoßen. Das Team reist also deutlich ersatzgeschwächt nach Bosnien. Doch für die Team-Kapitänin ist die Entscheidung der Topspielerinnen pro Linz nachvollziebar: “Man muss aber auch verstehen, dass sich unsere Topspielerinnen die Chance, bei einem WTA-500-Turnier in Österreich zu spielen, nicht nehmen lassen wollen.”
Die Auslosung erfolgt erst kurz vor dem Turnier
Nach dem Abstieg im vergangenen Jahr aus der Europa/Afrika-Gruppe I sollte eigentlich der sofortige Wiederaufstieg gelingen. Doch Marion Maruska senkt die Erwartungen auf Grund der Konstellation deutlich: “Wir hoffen, dass wir den Klassenerhalt schaffen”. Gespielt wird in Banja Luka in zwei Fünfergruppen. Die Gruppen werden erst am 5. April ausgelost. Teilnehmen werden die Nationen aus Ägypten, Bulgarien, Finnland, Griechenland, Marokko, Nordmazedonien, Südafrika und Zypern, sowie Gastgeber Bosnien. Zwei Teams steigen am Ende der Woche auf. Vier Teams müssen gar den Gang in eine noch tiefere Klasse antreten.
