Bleibt Jack Draper der Pechvogel der Saison? Absage für French Open
Für Jack Draper verlief die Saison bisher wenig zufriedenstellend. Das Comeback nach langer Verletzung wird zur Dauerkrise. Jetzt sagt er auch für die French Open ab.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
30.04.2026, 17:56 Uhr

Jetzt ist es fix: Jack Draper wird auch bei den French Open nicht aufschlagen. Nach Bauchmuskel-, Arm- und Schulterverletzungen ist nun das Knie an der Reihe. Eine hartnäckige Sehnenverletzung im rechten Knie zwingt Draper, sein Comeback, das mit dem Achtelfinale in Dubai und dem Viertelfinale in Indian Wells eigentlich ganz gut begonnen hat, weiter zu unterbrechen.
Im Wartezustand
Zwar hat der 24-Jährige Brite bereits wieder mit leichtem Training begonnen, doch die Belastung eines Grand Slams über fünf Sätze komme für ihn zu früh, wie er erklärte. Die Entscheidung, Paris auszulassen, sei daher eine bewusste, wenn auch schmerzhafte. Wie und ob es danach auf Rasen weitergeht, habe er derzeit noch nicht mit seinem Team diskutiert.
Verletzungsserie reißt nicht ab
Dabei darf man nicht vergessen, dass Draper auch noch immer mit den Nachwirkungen anderer, früherer Verletzungen kämpft. Erst kürzlich beim Sunshine Double hatte ihn eine Knochenprellung im Schlagarm stark eingeschränkt. Für Monte Carlo hatte er deshalb abgesagt. Damit bestand Drapers Sandplatzsaison praktisch nur aus einem abgebrochenen Match in Barcelona.
Absturz im Ranking droht
Die Konsequenzen könnten massiv sein. In der Live-Weltrangliste ist Draper nur mehr die Nummer 49 der Welt. Mit der Absage für Paris droht Draper durch die lange Pause aber sogar aus den Top 100 zu rutschen. Das wäre ein durchaus dramatischer Fall, wenn man bedenkt, dass er im Juni 2025 noch auf Platz vier stand.
