Brad Gilbert sendet klares Signal an Fonseca: "Würde ihn coachen"
Trainerlegende Brad Gilbert hat einen neuen Wunschkandidaten auf der ATP-Tour ausgemacht. Für den US-Amerikaner wäre Joao Fonseca aktuell der spannendste Spieler, den er gern betreuen würde.
von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet:
14.03.2026, 21:57 Uhr

Nachdem sein Engagement bei Coco Gauff im Herbst 2024 endete, bleibt Gilbert offen für ein neues Projekt im Herrentennis. Der erfahrene Coach war zunächst als Berater zu Gauff gestoßen, übernahm später jedoch kurzfristig die Rolle des Cheftrainers. Der Erfolg war durchschlagend: Unter seiner Führung gewann die Amerikanerin ihren ersten Grand-Slam-Titel bei den US Open.
Fonseca beeindruckt den Trainerfuchs
Auf die Frage, welchen Spieler er derzeit am liebsten coachen würde, nannte Gilbert einen Namen überraschend schnell: Joao Fonseca. Der Brasilianer habe laut Gilbert das Spiel, um sich künftig langfristig in der Weltspitze zu etablieren. Besonders beeindruckt zeigte sich der US-Amerikaner von der Durchschlagskraft des jungen Talents. Fonseca könne einem Gegner buchstäblich „den Schläger aus der Hand reißen“.
Echte Konkurrenz für Alcaraz und Sinner?
Was die junge Generation anbelangt, verweist Gilbert natürlich in erster Linie auf Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. Sie seien momentan das Maß der Dinge. Doch gerade deshalb brauche die Tour neue Herausforderer. Neben Fonseca brachte Gilbert etwa Jack Draper ins Spiel. Fonseca allerdings würde eine noch größere Schlagkraft mitbringen, was ihn zu einem gefährlicheren Gegner machen könne.
Fonseca ist vergeben
Noch arbeitet Fonseca allerdings mit seinem langjährigen Trainer Guilherme Teixeira zusammen, der ihn bereits seit seinem zwölftem Lebensjahr begleitet. Naturgemäß spielte Teixeira daher eine zentrale Rolle in der Entwicklung des jungen Brasilianers. Dass sich an dieser Konstellation in Zukunft etwas ändern wird, scheint nicht wahrscheinlich.
Eine Trainerkarriere voller Erfolge
Gilbert selbst gehört zu den prägendsten Trainern der vergangenen Jahrzehnte. In seiner Karriere coachte er neben Gauff unter anderem Legenden des Sports wie Andre Agassi, Andy Roddick und Andy Murray. Insgesamt holten seine Schützlinge acht Grand-Slam-Titel (allein sechs davon gewann Agassi während der gemeinsamen Jahre). Wenn ein Coach mit dieser Vita daher öffentlich von einem Talent schwärmt, hört die Tenniswelt normalerweise sehr genau hin…
