Bublik: „Ich bin Djokovic verglichen mit ihm“
Alexander Bublik hat bei seinem Erstrunden-Erfolg beim ATP-Tour-500-Turnier in Rotterdam nicht nur spielerisch überzeugt. Sondern auch mal wieder humoristisch.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
12.02.2026, 10:27 Uhr

Das Gute am „aktuellen“ Alexander Bublik ist ja auch: Der Kasache hat sein Spiel stabilisiert, ist erstmals in die Top Ten eingezogen. Und hat aber dennoch seine humoristische Ader nicht trockengelegt. Das hat Bublik etwa im vergangenen Jahr nach der Niederlage gegen Jannik Sinner in Roland-Garros gezeigt („I almost got him, guys“), wie auch nach dem Erfolg gegen Sinner in HalleWestfalen („I got him“).
Und eben auch gestern gegen Hubert Hurkacz in Rotterdam. Da stand Bublik kurz vor dem Ausscheiden, Hurkacz servierte bei 6:5 im zweiten Satz auf den Einzug ins Achtelfinale. Leistete sich dann aber drei Doppelfehler. Zu jenem Zeitpunkt war Bublik naturgemäß höchst frustriert. Nicht nur wegen des Spielstandes, sondern auch wegen der Performance seines Gegners.
Bublik heute gegen Struff
In Richtung seiner Box ließ Bublik dann auch hören: „Ass, Ass, Doppelfehler, Doppelfehler, Ass, Ass, … was zur Hölle? Und da sagen die Leute, ich bin derjenige, der keine Rhythmus hat? Ich bin f****** Djokovic verglichen mit ihm.“
Heute bekommt es Alexander Bublik im letzten Match des Tages wieder mit einem Mann mit starken Aufschlag zu tun. Allerdings spielt Jan-Lennard Struff bei weitem nicht so erratisch (aber eben auch nicht so unantastbar) wir Hubert Hurkacz.
Hier das Einzel-Tableau in Rotterdam
