Carlos Alcaraz: Mit breiter Brust und großen Zielen ins Saisonfinish

Carlos Alcaraz steht mit Spanien in der Endrunde des Davis Cups. Für die letzten Monate der Saison 2022 hat der 19-Jährige nicht nur im Teamkampf Großes vor. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 19.09.2022, 10:58 Uhr

Carlos Alcaraz hat 2022 noch viel vor
Carlos Alcaraz hat 2022 noch viel vor

Allzu lange hat sich Carlos Alcaraz nicht genommen, um den bislang größten Erfolg seiner noch jungen Karriere sacken zu lassen. Statt sich nach dem Triumph bei den US Open - und dem damit verbundenen Aufstieg zur Nummer eins der Tenniswelt - eine Auszeit zu nehmen, schlug der 19-Jährige wenige Tage später bereits wieder in Valencia auf. Und zwar im Davis Cup für sein Heimatland Spanien.

Wenngleich die Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage - ohne die Leistungen von Felix Auger-Aliassime zu schmälern, der gegen Alcaraz großes Tennis zeigte - nicht ganz nach Wunsch für den Youngster ausfielen, so zog Alcaraz eine positive Bilanz: "Am Freitag gegen Auger-Aliasssime hatte ich nur einen Tag Vorbereitung, aber heute konnte ich mit dieser zusätzlichen Vorbereitung besser mit der Situation umgehen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung am Vortag und auch heute, aber es ist klar, dass ich noch etwas mehr Zeit brauche, um mich zu verbessern", erklärte Alcaraz nach dem Einzug in die Davis-Cup-Endrunde. 

Alcaraz spürt keinen Druck

Nun hat der Youngster, der "es liebt", für Spanien zu spielen, viel vor für die letzten Wochen der Saison 2022, wie dieser betonte: "Jetzt habe ich noch einige Turniere bis zum Ende der Saison vor mir, aber es ist klar, dass eines meiner großen Ziele darin besteht, die ATP-Finals und auch den Davis Cup zu gewinnen", so der Spanier. "Das Jahr als Nummer 1 der Welt zu beenden, wäre auch schön. Wenn ich einmal so weit gekommen bin, will ich daran arbeiten, so lange wie möglich dort oben zu bleiben."

Dass Alcaraz als neue Nummer eins der große Gejagte ist, scheint den Iberer indes nicht zu beeinflussen, wie dieser erklärte. Zumindest noch nicht jetzt. "Ich habe keinen Druck gespürt. Ich habe gehört, dass Medvedev sagte, dass er den Druck, die Nummer 1 zu sein, gespürt hat, dass er dachte, es wäre einfacher. In meinem Fall liegt es vielleicht daran, dass ich Davis Cup gespielt habe und die Wärme all der Leute hinter mir hatte, ich habe nicht alleine gespielt, also schien es für mich einfacher zu sein."

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von Michael Rothschädl

Montag
19.09.2022, 18:50 Uhr
zuletzt bearbeitet: 19.09.2022, 10:58 Uhr

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