Casper Ruud: Federer, Nadal und Djokovic wirken zwei Meter groß

Casper Ruud machte 2019 erstmals so richtig auf sich aufmerksam - als er bei den French Open auf Roger Federer traf. Das Spiel hat er noch gut in Erinnerung.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 29.11.2020, 15:26 Uhr

Casper Ruud, Roger Federer
© Getty Images
Casper Ruud, Roger Federer

Casper Ruud dürfte eigentlich zu den Spielern gehören, die beim Eintritt auf die große Herrentour etwas weniger Anspannung verspüren könnten. Papa Christian Ruud war schließlich ebenfalls Profi, schaffte es 1995 bis auf Platz 39 der ATP-Rangliste, und Sohn Casper sollte somit schon ein bisschen in die verrückte Tenniswelt reingeschnuppert haben.

Wenn's gegen die Legenden des Sports geht? Sieht das wohl dennoch etwas anders aus. Casper Ruud hatte im Vorjahr bei den French Open mit Roger Federer das große Drittrunden-Los gezogen - und schlug sich dort beim 3:6, 1:6 und 6:7 (8) durchaus passabel./

An einige Matches, so der Norweger im Gespräch mit tv2.no, erinnerte man sich dann eben doch genauer, so auch an dieses. Und an die Zeit drumherum. "In der Nacht vor dem Spiel gegen Federer habe ich mir schwer getan, zu schlafen. Wenn man im Bett liegt, kommen einem dann doch viele Gedanken", so der mittlerweile 21-Jährige. "Das ist die Zeit, in der man am meisten darüber nachdenkt, was am nächsten Tag passieren wird. Und wenn man auf jemanden trifft, der als die Legende des eigenen Sports gilt, ist klar, dass man etwas nervöser ist."

Große Präsenz von Federer, Nadal und Djokovic

Nicht nur auf dem Platz sei die Präsenz von Federer, Nadal und Djokovic zu spüren, so Ruud. "Vor ein paar Jahren in Melbourne, da saßen wir in einem großen Café, in dem alle Spieler sind zum Essen. Als Federer hereinkam, wurde es völlig ruhig, alle drehten sich um - die Legende war da." Federer, Nadal und Djokovic seien ja alle um die 1,85 Meter, "aber es scheint, als ob sie 2 Meter wären, weil man so viel Respekt hat vor ihnen."

Ruud selbst steht aktuell auf Platz 27 im Ranking, und 2020 war für ihn, trotz der schwierigen Coronazeit, durchaus erfolgreich: Im Februar gewann er bei den Argentinia Open seinen ersten Titel. Nur bei den French Open war wieder in Runde 3 Schluss, denn das Auslosungspech war Ruud treu geblieben - diesmal hieß sein Gegner Dominic Thiem.

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