Coco Gauff und der „Golf Swing“: Noch keine Liebesbeziehung
Wie schon im vergangenen Jahr ist Coco Gauff auch 2026 in Doha nicht weit gekommen. Und auch für kommende Woche in Dubai stehen die Aussichten nicht viel besser.
von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet:
10.02.2026, 17:08 Uhr

Wie sich die Bilder 2025 und 2026 gleichen: Wie schon im Vorjahr ist Coco Gauff auch in die aktuelle Saison mit starken Ergebnissen beim United Cup gestartet, dann als eine der Favoritinnen zu den Australian Open weitergereist, um dort allerdings nicht die Erwartungen zu erfüllen. Vor etwas mehr als zwölf Monaten war im Viertelfinale gegen Paula Badosa Schluss, diesmal setzte es ebenda eine richtige Klatsche gegen Elina Svitolina.
Und nun auch noch das erneute Ausscheiden in ihrem ersten Einsatz in Doha: Da war Gauff 2025 an Marta Kostyuk ebenso in zwei Sätzen gescheitert wie gestern gegen Elisabetta Cocciaretta. Im Doppel an der Seite von Victoria Mboko war ja schon am Montag das Aus gekommen, das amerikanisch-Kanadische Paar kämpfte gegen Cristina Bucsa und Nicole Melichar bis zum Schluss, musste sich aber im Matchtiebreak mit 9:11 geschlagen geben.
Gauff auch in Indian Wells und Miami mit Problemen
Sollte das Gesetz der Serie im Swing durch die Golfstaaten anhalten, dann stehen die Karten für Coco Gauff auch kommende Woche in Dubai nicht gut. Da war sie vor einem jähr als Nummer drei gesetzt ins Rennen gegangen, hatte aber ebenfalls zum Auftakt gegen Landsfrau McCartney Kessler verloren.
Auch danach lief es auf den Hartplätzen im Indian Wells und Miami nicht rund für Gauff, die sich auf der Terre Battue aber wieder erging. Und nach der Finalteilnahme in Rom schließlich in Roland-Garros in einem im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdigen Finale gegen Aryna Sabalenka ihren zweiten Titel holte.
Hier das Einzel-Tableau in Doha
