Dank neuer Stärke: Zverev hat das Australian-Open-Viertelfinale im Blick

Alexander Zverev erwartet im Achtelfinale von Melbourne eine komplizierte Aufgabe. Die deutsche Nummer eins setzt gegen Francisco Cerúndolo auf eine neugewonnene Stärke.

von SID
zuletzt bearbeitet: 24.01.2026, 14:35 Uhr

Alexander Zverev
© Getty Images
Alexander Zverev

Alexander Zverev flüchtete wieder und wieder vor der sengenden Hitze von Melbourne. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad rund um die Anlage am Yarra River lud die deutsche Nummer eins die Akkus in klimatisierten Räumen auf. Schließlich wartet im Achtelfinale der Australian Open am Sonntag (nicht vor 7 Uhr MEZ/Eurosport) eine knifflige Aufgabe auf Zverev - eine, die er dank einer neugewonnenen Stärke aber zuversichtlich angeht.

"Die Vorhand ist der Schlag, an dem ich am meisten gearbeitet habe - weil ich in dem Bereich sehr hinterher war zu den anderen Topspielern", erklärte Zverev vor seinem Duell mit Francisco Cerúndolo aus Argentinien: "Und bis jetzt läuft es ganz okay."

Bei seiner Analyse unterlief Zverev sogar eine kleine Untertreibung. Denn tatsächlich funktionierte seine Vorhand, normalerweise Zverevs Achillesferse, in der dritten Runde gegen den giftigen Briten Cameron Norrie über weite Strecken sogar richtig gut.

Zverev drängte seinen Gegner immer wieder mit gezielten Schlägen in die Defensive. Insgesamt gelangen ihm 18 klare Winner mit der Vorhand - die Punkte am Netz nicht mitgezählt. In den Runden zuvor, aber besonders in den vergangenen Jahren, hat der 28-Jährige solche Werte nur selten, zu selten, erreicht.

Zverev-Gegner Cerundolo - ein Angstgegner?

Eine weitere gute Nachricht aus dem Drittrundenspiel? Zverev wirkte gegen Norrie auch mental gefestigt - weshalb die Hoffnung groß ist, dass der Hamburger am Sonntag die nächste Hürde nehmen kann. Es wäre der fünfte Viertelfinaleinzug für den Vorjahresfinalisten beim ersten Grand Slam des Jahres.

Cerúndolo ist auf dem Papier so etwas wie ein Angstgegner für Zverev - aber in der Realität irgendwie auch nicht. Denn der Argentinier führt im direkten Duell zwar mit 3:2, die beiden Matches auf Hartplatz aber entschied Zverev für sich. Gewarnt ist der Deutsche dennoch.

"Wir sind unter den letzten 16. Da gibt's keine einfachen Matches mehr", sagte Zverev - um anschließend sein gesundes Selbstvertrauen noch einmal unter Beweis zu stellen: "Er ist ein super Spieler - aber ich glaube, ich kann von mir behaupten, dass ich das auch bin."

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24.01.2026, 15:16 Uhr
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