Das Race to Turin nach Q1-2021 - Vier Italiener mit Chancen

So ganz jung ist die Saison nun auch nicht mehr. Wer sich Hoffnungen auf einen Platz beim ATP-Finale in Turin macht, sollte in den kommenden Woche eher zulegen.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 06.04.2021, 01:00 Uhr

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Matteo Berrettini wurde leider von einer Verletzung gestoppt
© Getty Images
Matteo Berrettini wurde leider von einer Verletzung gestoppt

Wollen wir uns jetzt schon darauf festlegen, dass die 2.130 Punkte, die Daniil Medvedev bislang in dieser Saison erspielt hat, für einen Startplatz beim ATP Finale in Turin reichen würden? Was natürlich auch für Novak Djokovic gilt, der zehn Punkte mehr als Medvedev gesammelt hat. Nachdem nicht davon auszugehen ist, dass Djokovic und Medvedev bis Ende Oktober kein einziges Match mehr gewinnen, darf man die beiden bereits nach dem Ende des ersten Quartals 2021 als Fixstarter für Turin einplanen.

Andrey Rublev und Stefanos Tsitsipas haben in Miami große Chancen liegen gelassen, noch mehr für ihr Punktekonto zu tun. Sollten aber auch auf der sicheren Seite sein. Mit Hubert Hurkacz und Aslan Karatsev sind zwei weitere Spieler vierstellig. Wie viel Aussagekraft hat diese Tabelle?

Nun: In Q2 werden deutlich mehr Punkte ausgeschüttet: In Monte Carlo, Madrid und Rom jeweils 1.000 für den Sieger, in Roland Garros deren 2.000. Vorsichtigen Schätzungen zufolge wird sich Rafael Nadal davon mindestens 3.000 holen. Die er auch dringend braucht, um sich für die Finals zu qualifizieren. Nadal hält bei 360 Zählern (Rang 28). Und möchte das Saisonabschluss-Turnier ja vielleicht doch wenigstens einmal in seiner Karriere gewinnen. In Barcelona könnte der Matador auch noch 500 Zähler mitnehmen.

Thiem lässt Chancen aus

Dominic Thiem allerdings lässt die ersten 1.500 möglichen Punkte mit seinem Verzicht auf Monte Carlo und Barcelona sausen, ein erfolgreicher Start in Belgrad, wenn er denn zustande kommt, brächte nur 250 Wertungseinheiten. In Madrid könnte also so etwas wie Not am Mann sein, in der Höhenlage hat sich Thiem bislang in der Regel gut zurecht gefunden. Nicht so sehr dagegen in Rom. 275 Zähler sind bisher jedenfalls eine magere Ausbeute für die österreichische Nummer eins.

Und die Gastgeber? Haben im Moment mit Jannik Sinner auf Platz sieben einen Mann im Starterfeld. Bedauerlich, dass Matteo Berrettini (Position 14) nach seinem starken Saisonstart verletzungsbedingt gleich wieder pausieren musste, in der laufende Woche schlägt er wenigstens schon wieder im Doppel auf, in Cagliari an der Seite von Bruder Jacopo. Fabio Fognini, derzeit auf Platz 18, müsste wohl wieder einen Traumlauf wie in Monte Carlo 2019 hinlegen. Und danach noch ein paar weitere Leckerlis liefern. Da sollten die Italiener vielleicht eher Lorenzo Musetti vertrauen, aktuell auf Platz 24. Der allerdings hat mit den #NextGen-Finals in Mailand auch noch eine zweite Heimspiel-Option.

Hier der Stand im Race to Turin
 

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