Das WTA-Jahr in Zahlen: Barty auf den Spuren von Graf und Co.

Das Spielgeschehen auf der WTA-Tour ruht seit dem Triumph von Garbine Muguruza bei den Finals in Guadalajara. Ein Blick auf die Weltrangliste lohnt sich also.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 21.11.2021, 19:37 Uhr

Ashleigh Barty hat nach den US Open kein Match bestritten
© Getty Images
Ashleigh Barty hat nach den US Open kein Match bestritten

Ja, es ist schon ein paar Monde her, seit Ashleigh Barty professionell zu einem Tennisschläger gegriffen hat. Ältere Sportfreunde werden sich daran erinnern: Bei den US Open war´s, wo die Australierin erstmals und rechtschaffen überraschend gegen Shelby Rogers verloren hat. Danach ging es zurück in die Heimat, weder Indian Wells noch die Finals in Guadalajara konnten Barty so richtig für einen Start begeistern. Macht aber nichts: Sie überwintert zum dritten Mal in Folge an der Spitze der WTA-Charts. Eine Leistung, die vor Barty nur Chris Evert, Martina Navratilova, Stefanie Graf und Serena Williams vollbracht haben.

Ähnlich konstant, wenn auch nicht ganz auf dem Level von Ashleigh Barty agiert seit Jahren Karolina Pliskova. Die Tschechin beendete zum sechsten Mal in Folge ein Tennisjahr unter den zehn besten Spielerinnen der Welt. Die längste aktive Serie bei den Frauen.

Gauff jüngste Top-100-Spielerin

Besonders bemerkenswert in den WTA-Charts: Nicht weniger als sechs Spielerinnen geben ihr Debüt als Top-Ten-Asse am Jahresende: French-Open-Championesse Barbora Krejcikova, Paula Badosa, Anett Kontaveit, Maria Sakkari, Iga Swiatek und Ons Jabeur. Krejcikova hat es daüber hinaus als einzige geschafft, auch im Doppel einstellig abzuschließen. Zuletzt gewann sie mit Katerina Siniakova bei den Finals in Guadalajara.

Mit etwas erweitertem Blick lässt sich festhalten, dass unter den 100 besten Spielerinnen der Welt immerhin sechs Teenager zu finden sind: Cori Gauff ist dabei die jüngste, dazu kommen mit Emma Raducanu und Leylah Fernandez die Überraschungsspielerinnen der US Open, nicht zu vergessen auch Marta Kostyuk, Camila Osorio und Clara Tauson.

Und auf dem anderen Ende der Skala? Da findet sich Serena Williams, die in der abgelaufenen Saison herzlich wenig Tennis gespielt hat. und mit ihren 40 Jahren dennoch immer noch auf Position 41 der Charts zu finden ist. Den größten Sprung vom Jahresanfang bis zum Saisonende schaffte übrigens Ana Konjuh, die sich um 472 Plätze von Position 538 auf 66 verbesserte. Emma Raducanu machte vor allem dank ihres Erfolgs bei den US Open 324 Ränge gut - von 343 auf aktuell Platz 19.

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