Davis Cup: Ecuador und Indien siegen sensationell

Das Davis-Cup-Team aus Ecuador hat für eine der größeren Überraschungen der ersten Qualifier-Runde gesorgt - mit einem 3:0-Sieg über Australien. Auch Indien siegte sensationell.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 20:38 Uhr

Gonzalo Escobar, Diego Hidalgo
© Getty Images
Gonzalo Escobar, Diego Hidalgo

Denn Ecuador schlug am Ende die favorisierten Australier glatt. Zunächst hatte Alvaro Guillen Meza (ATP-Nr. 195) mit einem 6:4, 1:6, 6:4 über Rinky Hijikata (ATP-Nr. 114) für das 1:0 gesorgt, Andres Andrade (ATP-Nr. 274) baute diese Führung mit einem 3:6, 6:3, 7:5 über James Duckworth (ATP-Nr. 88) aus. 

Den Deckel auf die Kiste machten die Ecuadorianer - beim Heimspiel auf dem geliebten Sand - mit einem 7:6 (5), 6:4 von Gonzalo Escobar/Diego Hidalgo über Hijikata und Jordan Thompson. Und großem Jubel der heimischen Fans, versteht sich.

Indien schlägt die Niederlande!

Einen mindestens ebenso bemerkenswerten Sieg schaffte Indien: Guy den Ouden hatte dabei noch das 1:0 für die favorisierten Niederländer geholt, Dhakshineswar Sunesh, die Nummer 470 der Welt, aber mit einem 6:4, 7:5 über Jesper de Jong, die Nummer 73, für den Ausgleich gesorgt. 

Yuki Bhambri/Sunesh holten schließlich in einem dramatischen Doppel die Führung - 7:6 (0), 3:6, 7:6 (1). De Jong gelang der erneute Ausgleich gegen Sumit Nagal (5:7, 6:1, 6:4), ehe Sunesh sich zum endgültigen Davis-Cup-Helden erhob und den Ouden mit 6:4, 7:6 (4) schlug. Vor den Augen von Rohan Bopanna übrigens, Indiens Tennisheld, der vor zwei Jahren noch mit 43 Jahren die Nummer 1 im Doppel geworden war

Souverän weiter indes: Frankreich durch ein 3:1 gegen Slowakei: Zwei Mal Arthur Rinderknech und das französische Doppel um Benjamin Bonzi/Pierre-Hugues Herbert sorgten hier für die nötigen Punkte. 

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von Florian Goosmann

Sonntag
08.02.2026, 20:38 Uhr
zuletzt bearbeitet: 08.02.2026, 20:38 Uhr