Davis Cup: Rune siegt bei Comeback - und muss heute gegen Dimitrov ran

Holger Rune ist gestern mit einem souveränen Sieg gegen Iliyan Radulov wieder ins aktive Profitennis zurück gekehrt. Heute geht es gegen Grigor Dimitrov womöglich schon um den Verbleib Dänemarks in der Weltgruppe des Davis Cups.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 19.09.2026, 09:02 Uhr

Holger Rune trifft heute auf einen starken Gegner: Grigor Dimitrov
© Getty Images
Holger Rune trifft heute auf einen starken Gegner: Grigor Dimitrov

Die langen Trainingsschichten mit Carlos Alcaraz haben sich für Holger Rune offenbar ausgezahlt. Wobei Iliyan Radulov wohl genau der richtige Gegner zum Wiedereinstieg in den Tenniszirkus war. Rune bewältigte die Aufgaeb beim Davis-Cup-Treffen in Kopenhagen jedenfalls mit Bravour, gewann mit 6:3 und 6:3. Was aus Sicht der Dänen auch dringend geboten war. Denn Grigor Dimitrov hatte sich im ersten Einzel gegen Elmer Möller mit 6:7 (2), 6:3 und 6:4 behaupten können. 

Und so steht es in diesem Länderkampf, in dem es um den Verbleib in der Weltgruppe des Davis Cups geht, also 1:1. Die Entscheidung kann also nicht im Doppel fallen, sehr wohl aber in der Schlagerpartie zwischen Rune und Dimitrov. Das kann eine ziemlich enge Angelegenheit werden, das Head-to-Head ist nach vier Treffen ausgeglichen. Die letzte Partie konnte sich Holger Rune im Frühjahr 2025 im Tiebreak des dritten Satzes in Monte-Carlo holen.

Auch Ruud und Fonseca erfolgreich

Rune musste ja seit seinem Riss der Achillessehne im vergangenen Herbst in Stockholm aussetzen, die US Open konnte oder wollte er) noch nicht bestreiten. Was übrigens auch für Casper Ruud und Joao Fonseca ebenfalls gegolten hat. und auch die beiden feierten erfolgreiche Comebacks - wenn auch nach deutlich kürzeren Ausfallzeiten als Holger Rune.

Fonseca jedenfalls gewann in Rio de Janeiro gegen Dominic Stricker nach hartem Kampf mit 4:6, 6:3 und 6:2 und brachte die Brasilianer gegen die Schweiz damit mit 1:0 in Führung. Und nachdem sich Stan Wawrinka im Anschluss Gustavo Heide in drei Sätzen geschlagen geben musste, sieht es für die Eidgenossen nicht gut aus. Casper Ruud schließlich musste sich gegen die Nummer 835 der Welt, den Chinesen Rigele Te im zwieten Satz ganz schön strecken, eher er sich mit 6:1 und 7:6 (1) durchsetzen konnte.

von Jens Huiber

Samstag
19.09.2026, 08:00 Uhr
zuletzt bearbeitet: 19.09.2026, 09:02 Uhr