Der ewige Stan Wawrinka holt Rafael Nadal ein

Mit seinem Erfolg gegen Arthur Rinderknech zum Auftakt des United Cups 2026 hat Stan Wawrinka Rafael Nadal in einer ganz speziellen Statistik eingeholt. Da ändert auch die Niederlage gegen Flavio Cobolli nichts.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 04.01.2026, 16:51 Uhr

Stan Wawrinka hat seine letzte Saison auf der ATP-Tour erfolgreich begonnen
© Getty Images
Stan Wawrinka hat seine letzte Saison auf der ATP-Tour erfolgreich begonnen

Beim United Cup 2026 haben schon in der Anfangsphase einige Profis ihr Nenngeld ausgespielt. Wie etwa Zhizhen Zhang und Zizou Bergs, bis der Chinese mit 7:5 im dritten Satz das bessere Ende für sich hatte. Ach Taylor Fritz und Sebastian Baez sind am Samstag über die volle Distanz gegangen. Aber aus sentimentaler Sicht war natürlich das 5:7, 7:6 (5) und 7:6 (5) von Stan Wawrinka gegen Arthur Rinderknech das Highlight des Tages. 

Zum einen, weil Stan einfach eine, Pardon, fucking Legende ist. Punkt. Und dass er immer noch so viel Spaß und Leidenschaft für den Tennissport hegt, ist eigentlich unglaublich. Statistisch betrachtet war der Sieg gegen Runderknech aber auch etwas wert: Denn damit hat Stan Wawrinka in 23 verschiedenen Spielzeiten jeweils mindestens ein Match auf der ATP-Tour gewonnen. Genau so wie Rafael Nadal (der natürlich insgesamt weitaus erfolgreicher war). 

Und weil er halt so viel Spaß am Tennis hat, gab es heute gegen Flavio Cobolli gleich den nächsten Marathon. Diesmal allerdings ohne Happy End für den großen Schweizer.

Federer beendet Karriere nicht freiwillig

Diese Statistik wird von Jimmy Connors angeführt, der in 25 unterschiedlichen Jahren mindestens einmal „Game, Set, Match“ zu seinen Gunsten gehört hat. Stan Wawrinka wird diesen Rekord nicht angreifen, dann nach diesem Jahr soll bekanntlich Schluss sein. 

Novak Djokovic wird wohl schon in wenigen Tagen zu Wawrinka und Nadal aufschließen, der serbische Großmeister hält bei aktuell noch 22 Spielzeiten mit mindestens einem Matchsieg. Aber Djokovic hat 2026 ja noch gar nicht professionell aufgeschlagen. Dies wird Nole in Adelaide nachholen. Ob der aber tatsächlich noch zwei weitere Jahre dranhängt, nur um Connors diesen Rekord streitig zu machen? Wer weiß … 

Zwischen „Jimbo“ und den genannten Verfolgern liegen derweil noch zwei Spieler, die zu ihren 24 Spielzeiten keine mehr hinzufügen werden. Im Fall von Roger Federer ist dies besonders schade, schließlich hat sich der Maestro nicht freiwillig aufs Altenteil begeben. Das Knie war’s am Ende! Richard Gasquet dagegen hat wohl alles aus seiner Karriere herausgeholt. 
 

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von Jens Huiber

Sonntag
04.01.2026, 19:50 Uhr
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