Die fünf Highlights 2013 aus Sicht von Herbert Günther

Der KTC-Präsident freut sich besonders über den höchst gelungenen bet-at-home Cup Kitzbühel 2013 und Dominic Thiem.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 25.12.2013, 16:29 Uhr

(Das Foto zeigt links Herbert Günther und rechts Alexander Antonitsch, Turnierdirektor des bet-at-home Cups Kitzbühel)

tennisnet.comhat Herbert Günther, Präsident des Kitzbüheler Tennisklubs und als solcher Veranstalter des bet-at-home Cups Kitzbühel, nach seinen fünf Highlights 2013 aus österreichischer Sicht und seinen Wünschen für 2014 befragt.

1. Der bet-at-home Cup Kitzbühel und Dominic Thiem:Das Turnier hat 2010 seine neue Geburtsstunde erlebt, als ich es mit Markus Bodner (KTC-Vizepräsident) übernommen habe. Schon beim damaligen Challenger-Turnier, als Dominic seinen ersten Sieg auf diesem Level gefeiert hatte, habe ich auf ihn gesetzt. Heuer hat er seine ersten zwei Challenger-Titel geholt und hier in Kitzbühel das Viertelfinale erreicht – dass dabei der obere Rang fürs Publikum geöffnet wurde, war mein absolutes Highlight. Aber auch Dominics Viertelfinale gegen Jo-Wilfried Tsonga bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle war ein echter Höhepunkt. Überhaupt haben alle österreichischen ATP- und WTA-Turniere heuer einfach sensationell funktioniert. Wir haben uns in Kitzbühel fürs Tennis stark gemacht, alle Turnierdirektoren haben sich dort heuer getroffen und ihren Zusammenhalt demonstriert.

2. Alexander Peya:Wir haben beim bet-at-home Cup immer aufs Doppel gesetzt, das ist in Kitzbühel stets ein großes Thema gewesen. Auch wenn Alex heuer leider nicht dabei war, ist es ein tolles Erlebnis gewesen, mit welchen Leistungen er in diesem Jahr aufgewartet hat. Ich war bei den US Open in New York, wo er bis ins Finale gekommen war, selbst vor Ort. Was er heuer erreicht hat, das ist wirklich ein Riesen-Highlight gewesen.

3. Jürgen Melzer:Was man bei allen emotionalen Sachen schnell mal vergisst, ist, dass er die zweitbeste Saison seiner Karriere gespielt hat. Mit etlichen schönen Erfolgen hat er das Jahr als Nummer 27 der Welt abgeschlossen und ist weiterhin mit Abstand Österreichs bester Spieler.

4. Andy Murray:International ist vor allem emotional sehr stark hervorgestochen, was er mit seinem Wimbledon-Sieg als erster Brite seit 77 Jahren bewegt hat. Und es geht im Sport halt auch sehr um die Emotionen.

5. Rafael Nadal:Das hätte wohl fast keiner für möglich gehalten. Das Comeback von „Rafa“ nach siebenmonatiger Verletzungspause war eines der am meisten beeindruckenden Glanzlichter in der abgelaufenen Saison.

(Foto: GEPA pictures)

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