Djokovic verliert gegen „Guga“ Kuerten
Der aktuelle Weltranglisten-Erste hatte gegen die frühere Nummer 1 im ATP-Ranking in einer Exhibition das Nachsehen.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
18.11.2012, 12:04 Uhr

Vor viereinhalb Jahren hat Gustavo Kuerten seine Karriere als Tennis-Profi bei den French Open, die er 1997, 2000 und 2001 gewonnen hatte, beendet. Dass es der Brasilianer seither keineswegs verlernt hat, bewies der 36-Jährige am Samstag im Rahmen einer Exhibition in Rio de Janeiro. Vor über 10.000 Zuschauern in der Maracanazinho-Arena bezwang „Guga“ den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic auf Sand in der Halle mit 7:6 (9), 7:5.
Allzu ernst ist der Ausgang des Matches freilich nicht zu nehmen, standen doch vielmehr der Spaß und die Unterhaltung im Vordergrund. So etwa amüsierte Djokovic die Fans mit Tänzen und einer lustigen Imitation seines Gegenübers. Der 25-jährige Serbe setzte sich zum Beginn des zweiten Satzes eine Perücke auf, die ganz und gar an die typische Haarpracht von Kuerten erinnerte. Auch das berühmte leichte Kopfschütteln á la „Guga“ durfte nicht fehlen:
Am Freitag hatte Djokovic zuvor zusammen mit Kuerten einen öffentlichen Tennisplatz in den Favelas von Rocinha eröffnet und eingeweiht. Am Sonntag wird „Nole“ nun vor einem brasilianischen Fußball-Ligamatch mit dem runden Leder tricksen. Er wird gemeinsam mit seinem Landsmann Dejan Petkovic, der für mehrere brasilianische Vereine gespielt hat, ein Fußball-Spiel bestreiten, auch ehemalige Stars der „Seleçao“ wie Romario, Bebeto und Zico werden erwartet und an dem Match teilnehmen.
Hier ein Beitrag über Djokovics Aufenthalt in Brasilien:
Nach seinem Südamerika-Trip wartet auf Djokovic dann der wohlverdiente Urlaub. Wohin es mit seiner Freundin Jelena Ristic genau geht, das hatte der Sieger der ATP World Tour Finals den Medien gegenüber schon in London nicht verraten wollen. Djokovic sagte dazu nur so viel: „Ich mache zweieinhalb Wochen Urlaub an einem sehr tropischen, sehr schönen Ort. Ohne Racket, ohne Tennis. Ich werde versuchen, meine Batterien aufzuladen.“(Text: MaWa; Foto: GEPA pictures/ Osports)
