Dominic Thiem: "Es ist noch alles ziemlich ungewiss"

Dominic Thiem gibt sich angesichts seines Comebacks noch zurückhaltend. Fest steht für den Österreicher aber, dass er stärker denn je auf die Tour zurückkommen will.

von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet: 10.09.2021, 11:50 Uhr

Dominic Thiem kann derzeit nur abwarten
© Getty Images
Dominic Thiem kann derzeit nur abwarten

Rund ein Monat ist es nun bereits her, als Dominic Thiem über die sozialen Medien sein vorzeitiges Saisonende verkündete. Die Schmerzen nach der in Mallorca erlittenen Handgelenksverletzung seien noch zu groß, zudem habe er bei der Vorbereitung auf die US Open einen weiteren Rückschlag erlitten, erklärte der Österreicher. Der Ort und Zeitpunkt für das Comeback standen schnell fest, bei den Australian Open 2022 wollte Thiem wieder zu alter Stärke zurückkehren.

Ob dieser Termin halten wird, steht derzeit allerdings noch in den Sternen. "Ich habe versucht, mir das klare Ziel zu setzen, in Australien so stark zu sein wie selten zuvor. Also stärker zurückzukommen als ich je war. Es hängt aber alles vom nächsten Arzttermin ab und wie sich das Handgelenk entwickelt", erklärte der US-Open-Sieger des Vorjahres am Montag in der Servus-TV-Sendung "Sport & Talk".

Auch über den aktuellen Verletzungsstatus lieferte Thiem ein Update: "In zweieinhalb bis drei Wochen entscheidet es sich, ob ich die Schiene heruntergeben und langsam anfangen kann, oder ob ich sie noch länger tragen muss. Es ist noch alles ziemlich ungewiss. Ich habe jetzt konservativ dem Handgelenk die Chance gegeben zu heilen, dass die gerissene Sehnenscheide heilt. Das dauert seine Zeit." Schon zuvor hatte der 28-Jährige erklärt, erst bei 100-prozentiger Gesundheit wieder auf dem Platz stehen zu wollen.

Thiem definiert Sieg bei den French Open als Saisonziel

Durch die Zwangspause habe er nun aber auch Zeit, um "andere Wehwehchen im Körper" auszuheilen. "Ich bin jetzt sieben Jahre durchgehend in diesem Hamsterrad drinnen, was extrem geil ist, aber es ist auch richtig anstrengend", meinte Thiem, der sich durch die lange Auszeit auch mental "wieder vollkommen erholen" könne.

Dennoch kann es der Weltranglistensechste kaum abwarten, auf die Tour zurückzukehren - und für die kommende Saison definierte Thiem bereits ein klares Saisonziel: den Triumph in Roland Garros. "Der Grand-Slam-Titel war sensationell und ich glaube, dass der zweite nicht schlechter ist als der erste. Die French Open sind ein ganz besonderes Turnier für mich, schon seit Junioren-Zeiten. Zweimal habe ich das Finale verloren und immer gut gespielt. Es würde mir schon ein wenig wehtun, wenn ich das Turnier in meiner Karriere nicht gewinnen könnte", so der Niederösterreicher.

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von Nikolaus Fink

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10.09.2021, 13:55 Uhr
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