Dominic Thiem - Kein UTS, volle Konzentration auf Kitzbühel

Dominic Thiem wird an diesem Wochenende nicht nach Nizza zum Ultimate Tennis Showdown reisen. Er bereitet sich bereits auf „Thiem´s 7“ in Kitzbühel vor.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 03.07.2020, 13:51 Uhr

Dominic Thiem hat in der laufenden Woche an seiner Athletik gearbeitet
© GEPA Pictures
Dominic Thiem hat in der laufenden Woche an seiner Athletik gearbeitet

Dr. Michael Reinprecht und Physio Alex Stober hätten seinen Sohn in der Mangel gehabt, so Wolfgang Thiem gegenüber tennisnet.com über die jüngsten Tage im Tennisleben der österreichischen Nummer eins. Die Thiems haben die vergangenen beiden Wochenenden in der Nähe von Nizza beim Ultimate Tennis Showdown in der Akademie von Patrick Mouratoglou verbracht, durchaus erfolgreich: Dominic hat nach der Auftakt-Niederlage gegen Richard Gasquet nichts mehr anbrennen lassen, mit Stefanos Tsitsipas, David Gofffin und Matteo Berrettini drei Spitzenkräfte geschlagen.

Das Angebot von Mouratoglou, auch an diesem Samstag und Sonntag anzutreten, hätte zwar bestanden, erklärte Wolfgang Thiem ("ein lässiges Event") weiter. Darunter hätte aber die Vorbereitung auf Kitzbühel zu sehr gelitten. Dominic werde am am Wochenende in Kitzbühel wieder den Schläger in die Hand nehmen, die Reinprecht-Stober-Mangel-Woche hat kein Tennis vorgesehen.

Thiem zum Auftakt gegen Ruud

Das Teilnehmerfeld für „Thiem´s 7“ kann sich sehen lassen, Wolfgang Thiem hat äußerst aktiv am Zustandekommen teilgehabt. Die beiden letzten Additionen werten die Veranstaltung noch einmal auf: mit Roberto Bautista Agut kommt der Wimbledon-Halbfinalist von 2019, der gegen Ende des Jahres mit dem spanischen Team auch noch den Davis Cup gewonnen hat.

Und auch mit Casper Ruud haben die Thiems einen Hintergedanken verbunden. „Wir wollten einen der starken Jungen, der auch Kitzbühel-Bezug hat“, so Wolfgang Thiem. Tatsächlich hat Ruud im Sommer 2019 das Halbfinale in der Alpenmetropole erreicht. Dort allerdings war bei Albert Ramos-Vinolas Endstation. Im Endspiel hätte Dominic Thiem gewartet. Das Versäumte kann nun nachgeholt werden. Denn am Dienstag kommt es gleich zum Treffen mit dem Gastgeber.

500 Zuschauer werden pro Session erlaubt sein, das Hygiene-Konzept wird konsequent durchgezogen. Zwei weitere Starter in Kitzbühel haben noch Arbeit vor sich: Dennis Novak bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Oberpullendorf. Und Matteo Berrettini, der sich beim Ultimate Tennis Showdon mit Stefanos Tsitsipas und Alexei Popyrin messen wird, bevor er ins Tiroler Unterland aufbricht.

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03.07.2020, 13:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 03.07.2020, 13:51 Uhr

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