Dominic Thiem: Warum er in Hamburg gleich Rhythmus bekommen wird

Dominic Thiem trifft in der ersten Runde des ATP-Tour-500-Turniers in Hamburg auf einen Mann, den er 2019 schon zwei Mal besiegt hat: Pablo Cuevas.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 22.07.2019, 10:06 Uhr

Dominic Thiem am Hamburger Rothenbaum
© GEPA Pictures
Dominic Thiem am Hamburger Rothenbaum

Keine Frage: Dominic Thiem hat sich mit dem Hamburger Rothenbaum während der letzten Tage vertraut gemacht, stand der internationalen Presse Rede und Antwort - und musste seinen Coach Nicolas Massu kurz für anderweitige Beschäftigungen freigeben. Massu sprang für Mischa Zverev bei einem Prominenten-Doppel ein, für den Chilenen kein Problem - er schlägt gerne und oft Bälle mit Thiem.

Der in seinem Erstrunden-Match auf einen Spieler treffen wird, den er mindestens ebenso gut kennt wie die Umstände beim ATP-Tour-500-Turnier in Hamburg: Pablo Cuevas. Sechs Partien hat es zwischen Thiem und dem Mann aus Uruguay bis dato gegeben, und beinahe zu jeder Gelegenheit war es eine knappe Angelegenheit. 2019 sind sich Thiem und Cuevas zwei Mal begegnet, der Niederösterreicher nahm sowohl in Buenos Aires wie auch bei den French Open den Sieg mit.

Cuevas auch bei Challengern erfolgreich

Cuevas, in Argentinien geboren und mittlerweile auch schon 33 Jahre alt, ist ein idealer Auftaktgegner für Thiem: Der Routinier spielt exzellentes Sandplatztennis mit viel Rhythmus, genau das Richtige für den Österreicher der seit seinem Aus gegen Sam Querrey in Wimbledon lediglich auf dem Trainingsplatz Gas gegeben hat.

Cuevas ist aber gleichzeitig ein ziemlich undankbarer Gegner für die Nummer eins in Hamburg. An guten Tagen nämlich kann Cuevas auf Sand fast allen Spielern zur Gefahr werden. Siehe dazu seinen Finaleinzug aus der Qualifikation heraus in Estoril, wo Cuevas im Endspiel Stefanos Tsitsipas ordentlich quälte und nur knapp verlor. Dass Pablo Cuevas nach wie vor Ziele im Tennissport hat, zeigt auch der Fakt, dass er 2019 schon zwei Turniere auf der ATP-Challenger-Tour für sich entschieden hat, in Tunis und Aix en Provence.

Thiem trainiert mit Zverev

Dennoch wird Dominic Thiem als Favorit in das Treffen mit Cuevas gehen. Am Sonntag hat die österreichische Nummer eins mit seinem deutschen Pendant trainiert, Alexander Zverev. Der geht unter anderen Voraussetzungen in das Event in seiner Geburtsstadt, zumal Zverev mit Nicolas Jarry einen Erstrunden-Gegner ausgefasst hat, der mit dem Selbstvertrauen seines ersten Turniersieges in Bastad nach Hamburg kommt.

Ein Wiedersehen mit Thiem ist sicherlich nicht nur für Zverev wünschenswert, käme es doch dazu nur bei einem Einzug ins Finale. Auch die Veranstalter hätten gegen ein deutsch-österreichisches Duell am kommenden Sonntag sicherlich nichts einzuwenden. Pablo Cuevas schon.

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von Jens Huiber

Montag
22.07.2019, 13:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 22.07.2019, 10:06 Uhr

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