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Finals-Debütanten und ihre seriösen Titelchancen

Laut freier Enzyklopädie Wikipedia bezeichnet man ein Debüt als erste Arbeit, ersten Auftritt oder e...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 24.11.2021, 15:18 Uhr

Laut freier Enzyklopädie Wikipedia bezeichnet man ein Debüt als erste Arbeit, ersten Auftritt oder erste Rolle, die eine Person in einem bestimmten Bereich der Öffentlichkeit präsentiert. Auf der Peugeot Hobby Tennis Tour gibt es Woche für Woche unzählige dieser “Debüts”. Beim prestigeträchtigsten und wichtigsten Event des Jahres, den glamourös aufgezogenen Peugeot HTT Finals, stellt man sich die Debütanten-Rolle aber dann doch ein bißchen schwieriger vor. Immerhin sind die “Finals” kein gewöhnliches Turnier. Das HTT-Saisonfinale der Top 8 genießt breites Interesse auch außerhalb der Szene, und hat für die Spieler vor Ort mit walk on court, on court Interviews, Pressekonferenzen uvm. vorallem für Neulinge viel Ungewohntes und Spezielles zu bieten. Dennoch haben Debütanten in der langen und glorreichen Historie der Peugeot HTT Finals schon das ein oder andere Mal positiv überrascht. Eine Story von C.L

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HTT-Finals-Geschichte weist sieben siegreiche Debütanten aus

Blättert man aufmerksam in der mehr als 30jährigen Geschichte der Peugeot HTT Finals, dann findet man immerhin sieben Spieler, die ihr “Finals-Debüt” mit einem Turniersieg veredeln konnten. Mit Roman Hamm (1993), Franz Kastler (2002), Franz Mayrhuber (2009), Lukas Planteu (2011), Philipp Schneider (2013), Lukas Prüger (2017) und Nicolas Moser (2019) hat knapp mehr als ein halbes Dutzend an HTT Finals-Newcomern auf Anhieb den großen Coup landen können. Das wiederum macht den drei heurigen Debütanten in der anstehenden Titelfrage Mut. Die Chancen von US Shootingstar Lenny Wilmink, HTT French Open Sieger Florian Pimishofer und Burgenlands aktueller Nummer 1 Philipp Schlaffer auf einen Triumph beim finalen Showdown der Top 8 im UTC La Ville stehen also gar nicht schlecht.

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Beim 2,3. Mal klappt es statistisch mit dem ersten HTT Finals-Titel

Doch auch für die beiden weiteren noch ohne Masters-Titel mitwirkenden Peugeot HTT Finals Teilnehmer Maximilian Wild und Rene Gräflinger gibt es aus der Statistik-Abteilung der Peugeot Hobby Tennis Tour gute und Optimismus verbreitende Nachrichten. Gleich bei der Premiere auf HTT Finals-Ebene zuzuschlagen, ist nicht Jedermann gegönnt, es dauert aber meist nicht allzu lange, bis man sich nach seinem Debüt auf der glanzvollen Bühne zum ersten Mal durchsetzen kann. Im Schnitt kommt man nach 2,3 Mastersteilnahmen in den Genuss des abschließenden Konfettiregens. Beim zweiten Antreten am “Finals-Parkett” holten u.a. HTT-Größen wie Claus Lippert (1991), Klaus Hofer (1994), Roman Ainberger (1996), Bernhard Nagl (2005), Andreas Harbarth (2007), Alexander Geisler (2010) und Damian Roman (2015) den vielumjubelten ersten silberfarbenen Henkel-Pott. Erst im dritten Versuch gelang Patrick Schwing (2004) der große Coup, und die Spätstarter unter allen Peugeot HTT Finals Champions der drei Jahrzehnte dauernden Geschichte dieses Turniers sind Martin Kova und Vladimir Vukicevic, die erst im vierten Anlauf erstmals zur Siegerehrung gehen durften.

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Wilmink, Pimishofer & Schlaffer – das Finals-Debütanten-Trio 2021

Zum Schluss kommen wir nochmals zu den drei Peugeot HTT Finals Debütanten des Jahres 2021 zurück, die angesichts großartiger Leistungen in der nur knapp ein halbes Jahr dauernden heurigen Saison, durchaus zum Kreis der Mitfavoriten zu zählen sind, und die Quote der Premieren-Turniersieger bei den Finals weiter anheben könnten. Da wäre einmal US Shooting-Star Lenny Wilmink, der sich mit der besten Saison seiner bisherigen Karriere bis auf Platz 2 der HTT Computer-Rangliste vorspielen konnte. Herausragend auch seine Jahresbilanz auf HTT Grand Slam Ebene, wo der 19jährige US-Boy zwei Endspiele und ein Halbfinale zu Buche stehen hat. Am 9. Juni 2021 hat sich auch das HTT-Dasein von Florian Pimishofer mit einem Schlag radikal verändert. Von einem “Mitläufer” der richtig gut Tennis spielen kann, zu einem allseits beachteten und bestaunten HTT Grand Slam Champion, der 19jährige Niederösterreicher ist seit seinem größten Karriere-Erfolg bei den HTT French Open bei jedem Turnier automatisch zum Kreis der Favoriten zu zählen. Bleibt noch Philipp Schlaffer, der als letzter des Debütanten-Trios erst am letzten Abdruck sein “Final-Ticket” lösen konnte. Der 35jährige glänzte – beinahe wie erwartet – im Sommer auf roter Asche, und legte da mit zwei 500er-Titeln den Grundstein für sein Peugeot HTT Finals Debüt.

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von Claus Lippert

Mittwoch
24.11.2021, 13:55 Uhr
zuletzt bearbeitet: 24.11.2021, 15:18 Uhr