Die Geste von Tomas Berdych, die Rafael Nadal missfiel

Heute vor 10 Jahren endete das Viertelfinale beim Masters-Turnier in Madrid zwischen Rafael Nadal und Tomas Berdych in einer kleinen Kontroverse.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 18.10.2016, 11:49 Uhr

Rafael NadalgegenTomas Berdychwar lange Zeit eines der einseitigsten Duelle zwischen Topspielern. Der Spanier gewann gegen den Tschechen 17 Matches in Folge, ehe Berdych bei den Australian Open 2015 mit einem glatten Dreisatzsieg die Negativserie beendete. Doch bevor Nadal das Head-to-head dominierte, führte Berdych sogar mit 3:1. Im Jahr 2006 beim Masters-Turnier in Madrid gewann der Tscheche zum dritten Mal in Folge gegen Nadal. Es war ein Match, das in einer Kontroverse endete. Der Tscheche siegte mit 6:3, 7:6 (6) und machte nach dem verwandelten Matchball eine Geste, die dem Publikum und Nadal überhaupt nicht gefiel. Berdych legte seinen Finger auf den Mund, um zu signalisieren, dass er das Publikum nun zum Schweigen gebracht hat.

Nadal nannte den Tschechen daraufhin eine „schlechte Person“. Berdych indes verteidigte seine Geste: „Ich kann verstehen, dass sie wollen, dass er das Match und das Turnier gewinnt, aber das ist nicht Davis Cup, wo man das erwarten kann – nicht bei diesem Turnier“, sagte der Tscheche, der erklärte, dass die Geste dafür war, weil seine Fehler während des Matches beklatscht wurden. Es folgte der Konter von Nadal: „Als ich gegen ihn in Tschechien spielte, war das Publikum genauso und ich habe gar nichts gesagt. Wenn du gegen einen Lokalmatadoren spielst, ist das normal. Das ist gut fürs Tennis, weil das Publikum dich unterstützt.“ Allerdings: Nadal spielte zwar zwei Jahre zuvor Davis Cup in Tschechien, allerdings nicht direkt gegen Berdych.

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