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Flötzersteig Open 2021 – Matthias Wolf peilt Heimtitel an

Nach einem der absoluten Saison-Highlights mit der 10. Auflage der HTT Generali Open Kitzbühel kehrt...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 08.08.2021, 13:18 Uhr

Nach einem der absoluten Saison-Highlights mit der 10. Auflage der HTT Generali Open Kitzbühel kehrt an diesem Wochenende sowas wie “Normalität & Alltag auf der Peugeot Hobby-Tennis-Tour  zurück. Im anstehenden Monat August stehen der HTT u.a. mit den 1000 Euro OTC Open, den Wiener Landesmeisterschaften und dem HTT Masters Series 1000 Turnier auf Donaufeld einige absolute Turnierhöhepunkte ins Haus. Den Auftakt zu vier weiteren spannenden Tennis-Wochen gibt es an diesem ersten August-Weekend 2021 aber in Wien-Penzing, wo beim SKVS Flötzersteig das 375. HTT 500 Turnier der Open Era und ein stark besetzter HTT Challenger über die Bühne gehen. Vom Achtundvierziger Platz berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Matthias Wolf peilt bei schwach besetztem Heimturnier den lange ersehnten Titel an

Am kommenden Dienstag geht die 4. Auflage der Flötzersteig Open 500 powered by Peugeot mit dem großen Endspiel zwischen Lokalhero Matthias Wolf und Burgenlands Sandplatzspezialisten Phlipp Schlaffer zu Ende. So wird es kommen, zumindest wenn man Insidern & allen Beteiligten dieses neunten HTT-Turnier-Wochenendes nach Lockdownende Glauben schenkt. Spricht bei den Insidern angesichts des qualitativ abermals schlecht besetzten 500er-Turniers die Überzeugung für dieses Finale, so bricht bei den Clubmitgliedern des gastgebenden SKVS Flötzersteig eher der Wunsch nach dem Traumfinale “Wolf vs. Schlaffer” durch. Ein ganzer Tennisclub “lechzt” förmlich nach dem ersehnten ersten Heimerfolg auf 500er-Ebene in der noch kurzen Geschichte dieses Turniers am Achtundvierziger Platz in Wien Penzing. Und in der Tat ist die Chance groß wie nie, dass der für den Heeres TC Meisterschaft spielende “Flötzersteig-Liebling” im vierten Anlauf endlich “sein Heimturnier” gewinnen kann. Kurioser Wiese zu einem Zeitpunkt, zu dem Wolf eigntlich gar nicht bereit scheint. Für den mittlerweile 33jährgen steht Tennis nicht mehr an erster Stelle, er ist nicht mehr so motiviert wie einst in seiner besten Saison 2018, und es fehlt ihm auch die Turnierprais wie ein Blick auf seine “Activity” beweist. Zuletzt schlug Wolf vor einem Jahr bei den OTC Open auf. Und dennoch ist die Chance riesengroß, ausgerechnet jetzt doch den ersehnten Heimtitel bei seinem Herzensverein einzufahren. Das liegt wohl auch an der eher dürftigen Besetzung mit keinem einzigen Top 25 Spieler und gerade einmal einem Mann aus den aktuellen Top 30 des HTT-Computer-Rankings.

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Erfolgreiche Qualifikanten sorgen für Furore

Wo Matthias Wolf dieser Tage bei seinem vierten Flötzersteig-Antreten formmäßig steht, darüber konnte sein Auftakt-Match am Samstag Abend am Centercourt seines ehemaligen Heimvereins keinen Aufschluß geben. Mit einem ungefährdeten 6:2, 6:1 Sieg über den phasenweise in einigen Ballwechseln gut mitspielenden Qualifikanten Luca Kiss, erreichte Wolf problemlos zum vierten Mal in Folge das Viertelfinale der Flötzersteig Open 500, wo am Sonntag ab 13 Uhr mit Lukas Draschkowitz bereits der nächste Qualifikant auf dem Weg ins Semifinale wartet. Wolfs prognostizierter Endspielgegner Philipp Schlaffer hatte sich seines Erstrundengegners in der Person von Jonah Modlik bereits am Freitag Abend mit 6:3 und 6:3 entledigt. Das qualittiv beste Erstrunden-Match des 500er-Turniers am Flötzersteig lieferten sich am Samstag Vormittag Michael Margreiter und Alexander Rieger, das der Tiroler am Ende mit 7:5, 7:5 zum Einzug ins Viertelfinale nützte. Rieger, nach einer überstandenen Erkrannkung noch mit Trainigsrückstand und nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, leistete im zweiten Durchgang erbitterten Widerstand, holte ein zwischenzeitliches 1:4 noch auf, ehe Margreiter im Finish den Sack doch noch zu machen konnte. Auffälig stark präsentierten sich am zweiten Spieltag auch die Qualifikanten des 27. Saisonturniers auf der Peugeot Hobby Tennis Tour. Lukas Draschkowitz rang den höher eingeschätzen Kasachen Alexandr Koshlyak mit 6:7, 6:2, 6:3 nieder, und Alexander Barta feierte nach einem 6:3, 3:6, 6:2 Sieg über Routinier Simon Rieger mit dem damit verbundenen Viertelfinaleinzug den bisher größten Erfolg seiner HTT Karriere.

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von Claus Lippert

Sonntag
08.08.2021, 11:09 Uhr
zuletzt bearbeitet: 08.08.2021, 13:18 Uhr