Serena Williams und Maria Sharapova auf einem Foto: Plötzlich ziemlich beste Freunde?

Ein gemeinsames Foto von Serena Williams und Maria Sharapova im privaten Rahmen? War eigentlich undenkbar. Umso erstaunter ist die Tenniswelt nun.

von Florian Goosmann
zuletzt bearbeitet: 20.09.2021, 22:42 Uhr

Venus Williams, Maria Sharapova, Serena Williams
© Instagram / @mariasharapova
Venus Williams, Maria Sharapova, Serena Williams

Serena Williams und Maria Sharapova waren im Laufe ihrer Karriere nicht die allerbesten Freundinnen - vorsichtig formuliert. Nachdem Sharapova gegen Williams in 2004 überraschend im Wimbledonfinale triumphiert hatte, habe Williams in der Umkleide "in beängstigender Art geweint", hatte Sharapova in ihrer Autobiografie Unstoppable erklärt. Und sie, Sharapova, habe das gehört. "Ich denke, Serena hasste mich dafür, das dürre Kind gewesen zu sein, das sie geschlagen hat, gegen alle Wahrscheinlichkeiten, in Wimbledon. Und ich glaube, sie hasste mich, weil ich ihr etwas genommen habe, das ihr gehörte. Ich denke, sie hasste mich, weil ich sie in ihrem schwächsten Moment erlebt habe. Aber am meisten glaube ich, dass sie mich hasste, weil ich sie weinen gehört habe. Das hat sie mir nie verziehen."/

Williams' Rache ist gelungen: 20:2 lautete die eindeutige Bilanz für Williams im direkten Vergleich, von 2005 bis zu Sharapovas Karriereende in 2020 konnte sie nicht mehr gewinnen. Egal, wie gut sie auch spielte: Serena erlaubte sich nicht einen Moment der Schwäche mehr im Duell der beiden. Und ein Verhältnis abseits des Tennisplatzes? Schien gänzlich undenkbar.

Und dann: Tauchte am vergangenen Wochenende plötzlich ein Foto von der Met Gala in New York auf. Darauf zu sehen: Maria Sharapova und Serena Williams (mit Schwester Venus). Lachend.

Venus Williams: "Wir lieben Maria"

Wie das? Venus Williams klärte nun auf. Sie und Serena hätten am Tag zuvor noch über Sharapova gesprochen, wie schön es doch wäre, wenn sie wieder spielen würde. Dann, auf der Met Gala, haben die Schwestern sie getroffen und ihr genau das gesagt. "Wir waren so glücklich, uns alle zu sehen. Wir haben uns umarmt, gelacht, Geschichten erzählt... und dann gab's das Foto." Fazit: Auch wenn man auf dem Tennisplatz über Jahre hinweg hart miteinander umgegangen sei, liebe und respektiere man sich.

Rückblickend interessant: Bereits in ihrer Autobiografie hatte Sharapova in 2017 über eine mögliche Freundschaft nach dem Karriereende philosophiert. "Serena und ich sollten Freunde werden: Wir lieben dasselbe, wir haben dieselbe Leidenschaft", schrieb sie. "Vielleicht, wenn alles in unserer Vergangenheit liegt, vielleicht werden wir dann Freunde. Oder auch nicht. Man weiß so etwas nie."

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zuletzt bearbeitet: 20.09.2021, 22:42 Uhr

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