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French Open 2020: Andrey Rublev und Stefanos Tsitsipas mit großen Comebacks

Hamburg-Sieger Andrey Rublev hat gegen Sam Querrey einen 0:2-Satzrückstand wett gemacht und steht in der zweiten Runde der French Open 2020. Stefanos Tsitsipas schaffte gegen Jaume Munar dasselbe Kunststück.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 29.09.2020, 21:46 Uhr

Andrey Rublev hat schon wieder ein großes Comeback hingelegt
© Getty Images
Andrey Rublev hat schon wieder ein großes Comeback hingelegt

Wer gegen Andrey Rublev bei 5:3 im dritten Satz auf den Matchgewinn aufschlägt, der sollte sich in Acht nehmen: So erging es am Sonntag in Hamburg Stefanos Tsitsipas. Und so erging es auch Sam Querrey zwei Tage später bei den French Open 2020: Der US-Amerikaner hatten die ersten beiden Durchgänge im Tiebreak gewonnen, konnte den Einzug in die zweite Runde aber nicht über die Bühne. Stattdessen kam Rublev zurück, gewann letztlich mit  6:7 (5), 6:7 (4), 7:5, 6:4, 6:3. In Hamburg war ein derartiger Kraftakt nicht nötig, schließlich wurde am Rothenbaum nur auf zwei Gewinnsätze gespielt. Die Reaktion des Siegers fiel allerdings beinahe so euphorisch wie am Sonntag.

Stefanos Tsitsipas wiederum zog wenige Minuten nach Rublev nach. Der Grieche bezwang bei seiner Rückkehr auf den Court Suzanne-Lenglen Jaume Munar aus Spanien mit 4:6, 2:6, 6:1, 6:4 und 6:4. Im vergangenen Jahr war Tsitsipas im zweitgrößten Stadion in einem epischen Match Stan Wawrinka in fünf Sätze unterlegen. Damas allerdings vor vollgepackten Tribünen, diesmal konnte lediglich Vater Apostolos für Unterstützung sorgen. Der Grieche, nach dem Ausscheiden von Daniil Medvedev an gleicher Stelle knapp 24 Stunden vorher der gemäß Setzliste favorisierte Spieler in seinem Viertel, trifft nun auf Pablo Cuevas, gegen den er erst in der vergangenen Woche in Hamburg gewonnen hat. Wie auch in den beiden Partien davor.

Sowohl für Tsitsipas wie auch für Rublev war es das erste Mal, dass sie einen 0:2-Satzrückstand wettgemacht haben. Andrey Rublev trifft in Runde zwei auf den Spanier Alejandro Davidovich-Fokina. Die Nummer eins des Turniers, Novak Djokovic, hatte mit Mikael Ymer aus Schweden überhaupt keine Probleme, gewann nach nur 97 Minuten Spielzeit mit 6:0, 6:2 und 6:3. Denis Shapovalov gewann in der letzten Partie des Tages auf Court Philippe-Chatrier gegen Lokalmatador Gilles Simon in vier Sätzen. Der Kanadier bekommt es in Runde zwei mit Roberto Carballes Baena aus Spanien zu tun.

Hier das Einzel-Tableau in Paris

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Dienstag
29.09.2020, 21:34 Uhr
zuletzt bearbeitet: 29.09.2020, 21:46 Uhr