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French Open 2021: 40 Jahre nach Björn schlägt Leo Borg zu

Leo Borg, Sohn des sechsmaligen Champions von Roland Garros Björn Borg, hat 40 Jahre nach dem letzten Triumph seines Vaters bei den French Open ebenfalls gewonnen. Wenn auch "nur" die erste Runde bei den Junioren.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 07.06.2021, 15:32 Uhr

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Björn Borg bei seinem letzten Auftritt in Roland Garros
© Getty Images
Björn Borg bei seinem letzten Auftritt in Roland Garros

Ein Fünf-Satz-Erfolg gegen Ivan Lendl, das war das letzte Zeichen, das Björn Borg 1981 in der Asche von Roland Garros hinterlassen hat. Der sechste Triumph am Bois de Boulogne, das war in Zeiten vor Rafael Nadal eine Marke, an die niemand auch nur annhähernd herankam. Im Jahr darauf war der große Borg schon Geschichte, die Früh-Rente rief, die Fan-Gemeinde weinte. 40 Jahre nach dem Sieg gegen Lendl hat nun wieder ein Borg eine Partie bei den French Open gewonnen: Björns Sohn Leo, der in Runde eins des Junioren-Wettbewerbs den Franzosen Max Westphal mit 3:6, 6:3 und 6:4 besiegte.

Womit sich die Parallelen natürlich schon wieder aufhören. Denn Björn war 1081 als Nummer eins in das damals noch erste Major einer Saison gegangen, Leo Borg ist bei den jungen Männern nicht einmal  gesetzt. Die nächste Aufgabe des Youngsters ist auch aus deutschsprachiger Sicht interessant: Es geht nämlich gegen Max Rehberg, das wohl größte Talent des Deutschen Tennis Bundes.

Der Weg ins Profi-Tennis ist für Leo Borg noch ein beschwerlicher: Im Moment wird der 18-Jährige an Position 2062 der ATP-Weltrangliste geführt. Während die nur ein Jahr älteren Italiener Jannik Sinner und Lorenzo Musetti schon im Profizirkus für Aufsehen sorgen. Andererseits: Wohl kaum ein anderer junger Spieler dank seines Stammbaumes hat einen schwereren Rucksack zu tragen als Leo Borg. Nicht einmal sebastian Korda. Und dessen Vater hat immerhin auch ein Grand-Slam-Turnier gewonnen.

Hier das Einzel-Tableau der Junioren

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Montag
07.06.2021, 16:30 Uhr
zuletzt bearbeitet: 07.06.2021, 15:32 Uhr