French Open 2026: So viele Marathon-Matches wie nie zuvor
In Roland-Garros wurde bereits nach Abschluss der dritten Runde ein neuer Rekord aufgestellt: Es gab bislang 20 Matches, die mindestens vier Stunden dauerten.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
01.06.2026, 07:28 Uhr

Mit dem frühen Aus von Topfavorit Jannik Sinner begann in Roland-Garros quasi ein neues Turnier. Ob das auch der Grund ist, warum bei den Herren derart viele Matches zu Abnützungskämpfen verkommen, ist freilich nicht final zu klären. Jedenfalls aber steht fest, dass in den Tagen von Paris ein neuer Rekord aufgestellt wurde.
Denn schon nach Abschluss der dritten Runde am Samstag dauerten bereits 20 Matches vier Stunden oder länger - das gab es seit Beginn der exakten Datenerfassung im Jahr 1999 laut ATP noch nie. Der bisherige Bestwert wurde bei den Australian Open 2009 und 2024 mit je 17 Matches aufgestellt.
Auf Court Suzanne-Lenglen könnte es länger dauern
Der Wert aus Melbourne ist wohlgemerkt jener nach Abschluss des gesamten Turniers. In Paris bleibt den Akteuren ja noch eine ganze Woche Zeit, um den Rekord nach oben zu schrauben. Am ersten Achtelfinal-Tag wurde die Vier-Stunden-Marke jedenfalls knapp nicht geknackt, die längste Partie trugen Joao Fonseca und Casper Ruud (3:55 Stunden) aus.
Am Montag könnte es vor allem auf Court Suzanne-Lenglen etwas länger dauern, zumindest wenn man die Drittrundenpartien als Maßstab heranzieht. Denn mit Matteo Berrettini und Juan Manuel Cerundolo bzw. Frances Tiafoe und Matteo Arnadli stehen gleich vier Herren auf dem Platz, die am Samstag allesamt einen Teil zum neuen Rekord beisteuerten.
