French Open 2026: Ruud gewinnt irre Partie, auch Shelton und Rublev weiter
Ben Shelton, Andrey Rublev und Casper Ruud haben bei den French Open geschlossen die zweite Runde erreicht. Vor allem der Norweger musste für seinen Auftakterfolg enorm hart arbeiten.
von Nikolaus Fink
zuletzt bearbeitet:
25.05.2026, 21:01 Uhr

Mitfavorit Casper Ruud hat bei den French Open mit viel Mühe die zweite Runde erreicht. Der an Position 15 gesetzte Norweger, der zuletzt in Rom das Finale erreicht hatte, rang den Russen Roman Safiullin in einer verrückten Partie nach 3:56 Stunden Spielzeit mit 6:2, 7:6 (5), 5:7, 0:6 und 6:2 nieder.
Ruud sah im dritten Satz schon wie der sichere Sieger aus, als er sich in seinem Aufschlagspiel beim Stand von 5:3 eine 40:0-Führung erspielte. Safiullin, der schon im Game davor zwei Matchbälle abgewehrt hatte, kämpfte sich jedoch zurück und erzwang einen vierten Durchgang. In diesem hatte der Russe aufgrund großer körperlicher Probleme seines Kontrahenten leichtes Spiel.
Im fünften Satz waren dann beide Spieler sichtlich angeschlagen. Während Ruud Probleme mit der Hitze hatte, plagte Safiullin eine Verletzung im Hüftbereich. Letztlich war es der zweifache French-Open-Finalist aus Norwegen, der über den Einzug in die zweite Runde jubeln durfte. In dieser trifft Ruud auf Hamad Medjedovic.
Rublev bezwingt Hamburg-Champion Buse
Nur unwesentlich leichteres Spiel als Ruud hatte Andrey Rublev. Der Weltranglisten-13. bezwang Ignacio Buse mit 6:3, 6:7 (8), 6:3 und 7:5. Der Peruaner, der am Samstag in Hamburg den Titel geholt hatte, schlug im vierten Abschnitt zum Satzausgleich auf.
Weitaus souveräner agierten Ben Shelton und Flavio Cobolli. Während die Nummer fünf der Welt gegen den Spanier Daniel Merida mit 6:3, 6:3 und 6:4 gewann, siegte der an Position zehn gesetzte Italiener gegen seinen Landsmann Andrea Pellegrino mit 6:4, 7:6 (4) und 6:3. Auch Francisco Cerundolo schaffte mit einem Viersatzerfolg über Botic van de Zandschulp den Sprung in Runde zwei.
