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Alexander Peya hält Österreichs Fahne weiter hoch – Achtelfinale!

Für Oliver Marach und Julian Knowle kommt in Paris hingegen jeweils in der zweiten Doppelrunde das Aus.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 27.05.2016, 11:35 Uhr

Lukasz Kubot - Alexander Peya

WährendDominic Thiembei den French Open im Einzel am Samstag gegen den DeutschenAlexander Zverevum einen Platz im Achtelfinale kämpft, lebt auch im Doppel weiterhin die Chance auf einen rot-weiß-roten Erfolg. Einzig: Diese hat sich am Freitag nunmehr drastisch reduziert. DennAlexander Peyahat beim Sandplatz-Grand-Slam-Turnier in Paris als einziger Österreicher das Achtelfinale erreicht. Der Wiener eliminierte mit dem PolenLukasz Kubot, zusammen neuntgesetzt,Nicholas Monroe(USA) undArtem Sitak(Neuseeland) nach 2:21-stündigem Kampf mit 6:4, 5:7, 6:4. Der Vorarlberger Julian Knowle scheiterte hingegen mit dem DeutschenFlorian Mayermit 4:6, 3:6 den auf 16 gereihtenMarcin Matkowski(Polen) undLeander Paes(Indien). Der Steirer Oliver Marach zog mit LokalmatadorFabrice Martin(Frankreich) gegen die fünftgesetztenBobundMike Bryan(USA) 3:6, 6:7 (1) den Kürzeren.

Marach mit schmerzhaftem Matchball

Den Anfang der Zweitrunden-Begegnungen machte aus heimischer Sicht um 11:00 Uhr nach MESZ Knowle auf Court 14. Bei seinem bereits 15. Doppelstart in Roland Garros startete der 42-Jährige mit Mayer exzellent, die beiden hielten lange Zeit ein Break aus dem ersten Game, ehe aus einem 4:2 doch noch ein 4:6 wurde, wegen einer 3:16-Negativserie (satzübergreifend sogar 3:18). Im zweiten Satz setzte es gegen Matkowski und die im nächsten Monat 43 Jahre alt werdende Doppellegende Paes nach zuvor jeweils einer Breakchance für beide Teams den vorentscheidenden Serviceverlust zum 3:5. Auf Court 6 erhielten Marach/Martin kurz danach die harte Aufgabe, gegen das mit 16 Grand-Slam-Titeln wohl beste Doppelduo aller Zeiten zu bestehen – was ihnen etwaim Februar im Finale von Delray Beachauch schon gelungen war. Diesmal sollte es allerdings nicht klappen, trotz starker Gegenwehr im zweiten Durchgang.

Marach/Martin kassierten im sechsten Game glatt das erste und vorentscheidende Break, bloß beim Ausservieren mussten die Zwillingsbrüder Bryan einen Breakball abwehren. Im zweiten Abschnitt erspielten sich der Grazer und der Baske gar eine 4:2-Führung, mussten darauf aber nach Kampf trotz Spielball zum 5:2 prompt das Rebreak hinnehmen. Nachdem die Bryans als Rückschläger bei 5:5 nochmal eine Chance ausließen, ging’s ins Tiebreak, wo Marach/Martin nur den ersten Punkt gewannen – und Marach beim Matchball auch noch mit voller Wucht in der Körpermitte getroffen wurde. Besser erging es auf Court 4 Peya mit Kubot, die durch vier Spielgewinne in Folge gleich auf 4:1 mit Doppelbreak davonzogen, ehe es knapp wurde, zwei Breakbälle im letzten Spiel konnten jedoch abgewehrt werden. Im zweiten Satz handelten sich die zwei, nach bis dahin je einer Breakmöglichkeit auf beiden Seiten, einen Aufschlagverlust im letzten Game ein und mussten so in den entscheidenden dritten Durchgang. Dort stürmten sie aber von 1:2 auf 5:2 davon und servierten im zweiten Anlauf zu null aus.

Peya mit guten Viertelfinal-Karten

Peya hatte bei den French Open im Vorjahr zum dritten Mal nach 2006 und 2013 (Halbfinale) das Viertelfinale erreicht. Die Karten, diesen Erfolg zu wiederholen, dürften nicht so schlecht stehen: Der 35-Jährige geht mit dem 34-jährigen Kubot favorisiert ins Achtelfinale gegen die US-AmerikanerEric ButoracundScott Lipsky.

Hier die Ergebnisse von den French Open:Einzel,Doppel,Einzel-Qualifikation.

Hier der Spielplan.

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Freitag
27.05.2016, 11:35 Uhr