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French Open: Alexander Zverev findet Bälle "besser als die alten"

Alexander Zverev hat sich in der Pressekonferenz nach seinem Auftakterfolg gegen Dennis Novak über Neo-Coach David Ferrer und die neuen Bälle geäußert. 

von SID/tennisnet
zuletzt bearbeitet: 28.09.2020, 11:23 Uhr

Alexander Zverev zog souverän in Runde zwei ein
Alexander Zverev zog souverän in Runde zwei ein

Alexander Zverev wird bei den French Open erstmals von David Ferrer betreut - und der Spanier hat laut des deutschen Topstars einen deutlichen Einfluss auf ihn. "Er macht alles so ein bisschen. Er ist eine Persönlichkeit, die ich gerne um mich herum habe", sagte Zverev nach seinem 7:5, 6:2, 6:4-Auftakterfolg gegen den Österreicher Dennis Novak: "Wir haben einen Riesenspaß miteinander."

Zverev betonte, dass er mit dem früheren French-Open-Finalisten beim Thema Tennis voll auf einer Wellenlänge liege. "Wir haben eine sehr ähnliche Denkweise, die Zusammenarbeit ist sehr einfach. Ich hoffe, dass es ihm auch Spaß macht."

Zverev findet Bälle "besser als die alten"

Nach dem verlorenen Finale bei den US Open gegen seinen Freund Dominic Thiem habe er Zeit gebraucht, um wieder mental an Kraft zu gewinnen, sagte der 23-Jährige. Nun will er wieder um seine nächste große Chancen kämpfen. "Ich glaube daran, dass ich ein Grand-Slam-Champion sein werde", sagte Zverev.

Insbesondere in puncto Bällen hat der Weltranglisten-Siebente eine ganz eigene Meinung. Er finde, so Zverev, die alten Babolat-Bälle seien die "schlechtesten aller Zeiten" gewesen. "Die jetzige Bälle sind viel besser als die zuvor", so der Deutsche. Natürlich seien die Bälle für jeden Spieler anders, aber für ihn würden sie gut passen und seiner Meinung nach auch für Sand einigermaßen gut geeignet. 

Zuvor hatten sowohl Dominic Thiem als auch Rafael Nadal, die beiden Dominatoren des Grand Slams am Bois de Bolougne, die Bälle als eher unbrauchbar für ein Major auf Sand eingestuft. Der Iberer hatte zwischen den Zeilen gar verlautbart, die Bälle hätten eine gewisse gesundheitsgefährdete Wirkung auf die Spieler. Insbesondere für die Schulter seien die Bälle nicht die beste Wahl. 

Guter Weg für den Deutschen

In der zweiten Runde trifft er auf den Amerikaner Michael Mmoh oder Pierre-Hugues Herbert aus Frankreich. Auch in Folge sieht der Weg in Richtung Viertelfinale einigermaßen machbar aus für den 23-Jährigen. In Runde drei könnte Marco Checcinato warten, im Achtelfinale wäre Jannik Sinner ein möglicher Gegner, der junge Italiener kegelte am gestrigen Sonntag David Goffin in recht beeindruckender Manier aus dem Turnier.

Hier geht´s zum Draw der French Open.  

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von SID/tennisnet

Montag
28.09.2020, 13:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 28.09.2020, 11:23 Uhr

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