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French Open: Dominic Thiem mit viel Mühe in Runde drei

Dominic Thiem ist mit etwas Mühe in die dritte Runde der French Open 2019 eingezogen. Die österreichische Nummer eins besiegte Alexander Bublik aus Kasachstan in vier Sätzen.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 30.05.2019, 14:09 Uhr

Dominic Thiem musste sich wieder strecken
Dominic Thiem

Von Jens Huiber aus Paris

In Runde eins gegen Tommy Paul musste Dominic Thiem auch gegen die Dunkelheit anspielen, für das zweite Match der Roland-Garros-Kampagne 2019 gegen Alexander Bublik hatte der Österreicher das Auftaktmatch auf dem Court Philippe Chatrier zugelost bekommen. Und nach einem Blitzstart, zwei lokale Zwischentiefs in den Sätzen zwei und vier, einer insgesamt aber konzentrierten Leistung setzte sich Thiem nach einer Spielzeit von 2:30  Stunden mit 6:3, 6:7 (6), 6:3 und 7:5.

24 Minuten waren gespielt, da hatte Thiem bereits den ersten Satz mit 6:3 gewonnen. Bublik hatte bis zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Breakball verzeichnet, der Vorjahresfinalist alles unter Kontrolle. Im zweiten Durchgang reichte eine Unkonzentriertheit Thiems, um Bublik ins Match kommen zu lassen. Dem Kasachen gelang das Break zum 3:1. Thiem lief nach, schaffte das Rebreak zum 4:5, verzeichnete im Tiebreak einen Satzball - und musste nach 74 Minuten Spielzeit dennoch den Ausgleich hinnehmen.

Jetzt wartet Pablo Cuevas auf Dominic Thiem

Im dritten Durchgang reichte Thiem ein besonders starkes Returnspiel, er streute dieses strategisch richtig zum 5:3 ein, servierte zur erneuten Satz-Führung aus. Bublik aber hatte weiterhin kein Interesse daran, seinem Gegner irgendeine Art von Spielrhythmus anzubieten. Und nutzte humorlos eine Gelegenheit zum 2:0. Wieder schaffte es der Außenseiter allerdings nicht, den Satz auszuservieren, Thiem kam zum Rebreak zum 4:5. Und Thiem machte gleich mit Tempo weiter, stellte mit Break auf 6:5 - und zog nach 2:30 Stunden Spielzeit in Runde drei ein.

Die Erleichterung war dem Österreicher nach Spielende jedenfalls anzumerken: Das Wichtigste sei der Sieg gewesen, dass Bublik ihm keinen Spiel-Rhythmus geben würde, habe er zwar gewusst, Probleme hätte er damit allerdings dennoch gehabt, so Thiem im On-Court-Interview mit Cedric Pioline. Bublik hätte mit zwei ersten Aufschlägen gespielt, sei stets maximales Risiko gegangen.

Dort wartet mit Pablo Cuevas ein alter Bekannter: Gegen den Mann aus Uruguay hat Thiem schon fünf Mal gespielt, einmal auch bei den French Open. 2015 unterlag der Österreicher in der zweiten Runde in vier Sätzen. 

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von Jens Huiber

Donnerstag
30.05.2019, 13:43 Uhr
zuletzt bearbeitet: 30.05.2019, 14:09 Uhr

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