French Open: Iga Swiatek komplettiert Viertelfinale

Iga Swiatek hat mit einem 6:3 und 6:4-Erfolg gegen Marta Kostyuk das Viertelfinale der French Open erreicht. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 07.06.2021, 22:44 Uhr

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Iga Swiatek steht bei den French Open im Viertelfinale
Iga Swiatek steht bei den French Open im Viertelfinale

Der Damenbewerb bei den French Open ist bislang durchwegs gezeichnet von großen Überraschungen und bitteren Rückzügen aus dem Turnier. Das begann bereits, bevor das Turnier überhaupt seinen Start finden sollte, die Sandplatzspezialistin Simona Halep musste nämlich bereits im Vorfeld ihr Antreten absagen. Es folgte der Rückzug von Naomi Osaka, das w.o. von Ash Barty und die kuriose Verletzung von Petra Kvitova. Und jede Menge Überraschungen. 

Es zeichnet sich damit eine große verbleibende Favoritin auf den Titel ab: Die Polin Iga Swiatek. Diese steht nach einem umkämpften Zwei-Satz-Erfolg über Marta Kostyuk nämlich bereits im Viertelfinale, in dem es nun gegen die Griechin Maria Sakkari geht, die am Nachmittag die Vorjahresfinalistin Sofia Kenin aus dem Turnier kegelte. Für die Titelverteidigerin Swiatek könnte es in diesem Jahr sogar zum Double reichen: Die Polin ist auch im Doppelbewerb noch vertreten. 

Swiatek mit zähem Beginn

Zu Beginn des Aufeinandertreffens mit Kotyuk tat sich Iga Swiatek jedoch zunächst schwer, kassierte zum 1:2 das erste Break der Partie. Es folgte ein äußerst umkämpftes Spiel, in dem die 20-Jährige schließlich das Rebreak schaffen sollte. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf hohem Niveau zwischen zwei Damen, die als heiße Aktien für die Zukunft des Tennissports gelten - zumal Marta Kostyuk noch einmal zwei Jahre jünger ist als die Sensationssiegerin aus dem Vorjahr. 

Diese nutzte diesen kleinen Routinie-Vorteil gegen Ende des ersten Satzes eiskalt aus, wehrte beim Stand von 3:3 einen Breakball ab und sicherte sich postwendend selbst mit einer platzierten Rückhand das Break zum 5:3. Mit ihrem dritten Satzball machte die Weltranglistenneunte Augenblicke später den ersten Durchgang zu.

Kostyuk kontert 

Der Satzgewinn sollte Swiatek zunächst Selbstvertrauen geben, die sich direkt im dritten Game des zweiten Satzes erneut den Breakvorteil sicherte. Und Marta Kostyuk? Die agierte nun etwas hektisch und musste sich kurz behandeln lassen. Zwar kam Kotyuk im zweiten Durchgang mit einem Break etwas aus dem Nichts noch einmal zurück und stellte zwischenzeitlich auf 3:2, dann aber drehte Iga Swiatek noch einmal so richtig auf. 

Die Weltranglistenneunte erhöhte noch einmal die Schlagzahl, sicherte sich in der Folge einige enge Games und honorierte den Spielgewinn zum 5:3 mit einem selten lauten Push, der am menschenleeren Court Philippe-Chatrier widerhallen sollte. So schnell wollte sich Marta Kostyuk nicht geschlagen geben, die Ukrainerin wehrte bei eigenem Aufschlag mit einem Vorhandwinner einen Matchball ab und zwang Swiatek dazu, das Match bei eigenem Aufschlag zu beenden. Eine Herausforderung, die der Polin nach 0:30 dann auch gelingen sollte - Swiatek machte nach etwas mehr als eineinhalb Stunden den 6:3 und 6:4-Erfolg perfekt. 

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zuletzt bearbeitet: 07.06.2021, 22:44 Uhr

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