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French Open: Neuer Spielplan soll 2020 für fairere Bedingungen sorgen

Die French Open 2020 warten mit einem Novum auf: Um fairere Bedingungen für alle SpielerInnen zu gewährleisten, finden ab diesem Jahr alle Viertelfinali auf dem Court Philippe-Chatrier statt. Durch das Dach über dem Centre Court sollen nun wetterbedingte Verschiebungen der Vergangenheit angehören.

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 01.02.2020, 13:40 Uhr

Dank neuem Spielplan soll es 2020 bei den French Open ab dem Viertelfinale zu keinen wetterbedingten Verschiebungen kommen
Dank neuem Spielplan soll es 2020 bei den French Open ab dem Viertelfinale zu keinen wetterbedingten Verschiebungen kommen

Viertelfinaltag bei den French Open 2019: Alexander Zverev sollte in einem absoluten Kracher auf Novak Djokovic treffen, Dominic Thiem es mit Karen Khachanov zu tun bekommen. An diesem Mittwoch machte das Wetter diesem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung: Die beiden Viertelfinali der Herren und die der Damen mussten aufgrund anhaltenden Regens abgesagt werden – die Veranstalter ihren Zeitplan auf den Kopf stellen.

Szenen wie diese sollen nun aus zweierlei Gründen der Vergangenheit angehören. Zum einen gibt es mit diesem Jahr ein Dach über dem Centre Court, dem Court Philippe-Chatrier, zum anderen wird es auch eine Veränderung des Spielplans geben. Sämtliche Viertelfinali werden demnach in der größten Arena der French Open ausgetragen, sind aufgrund des neuen Daches also etwaigen Wetterkapriolen gefeit.

Keine Verschiebungen mehr 

Gespielt werden die Viertelfinali nach wie vor an zwei Tagen, mit dem Unterschied, dass der Runde der letzten Acht nur noch ein Court zur Verfügung steht. Diese Änderung soll vor allem eines bewirken: Fairere Verhältnisse für die SpielerInnen. Da es pro futuro also zu keinen Verschiebungen mehr kommen sollte, haben alle SpielerInnen der gleichen Hälfte die identen Spiel- und Rasttage.

Außerdem spricht auch die Zuschauerkapazität für diese Entscheidung. Im Court Philippe-Chatrier finden 15.000 Zuschauer Platz, im zweitgrößten Stadion, dem Court Suzanne-Lenglen, hingegen nur 10.000. An den beiden Viertelfinaltagen werden nun jeweils zwei Sessions stattfinden, in der je ein Damen- und ein Herren-Match gespielt werden. Die erste Session startet um 12:00 mittags, die zweite nicht vor 17:00.

Von 24. Mai bis zum 7. Juni werden die French Open 2020 über die Bühne gehen. Titelverteidiger ist der Sandplatz-König Rafael Nadal, der 2019 zum zweiten Mal en suite Dominic Thiem im Finale besiegen konnte. Dass es in diesem Jahr zu einem wetterbedingten Zwei-Tage-Clash - wie im Vorjahr im Halbfinale zwischen dem Österreicher und Novak Djokovic - kommen wird, gilt Dank der Neuerungen als unwahrscheinlich.

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von Michael Rothschädl

Samstag
01.02.2020, 13:24 Uhr
zuletzt bearbeitet: 01.02.2020, 13:40 Uhr