French Open: Qinwen Zheng vergießt Tränen am Gold-Ort
2024 holte Qinwen Zheng in Paris noch Olympiagold, zwei Jahre später wird die Chinesin nach ihrem Erstrundenaus in Roland-Garros die Top 100 verlassen.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
25.05.2026, 19:53 Uhr

Ausgerechnet am Ort ihres größten Triumphs vergoss Qinwen Zheng am Montag bittere Tränen. Die Chinesin, die sich 2024 im Stade Roland Garros noch zur Olympiasiegerin gekrönt hatte, ließ ihren Emotionen nach der 4:6 und 0:6-Klatsche gegen die Polin Maja Chwalińska in der anschließenden Pressekonferenz freien Lauf.
“Natürlich ist es schwer für mich zu verkraften, dass ich das Match verloren habe”, sagte Zheng, die auch mit den Bedingungen auf Court 7 zu kämpfen hatte. “Das Spiel lief nicht nach meinen Vorstellungen. Ich hatte oft das Gefühl, dass mir beim Zurücklaufen der Platz ausging. Sie hat die hohen Bälle mit Topspin sehr gut gespielt.”
Zheng im Vorjahr noch im Viertelfinale
“Die Nerven und der Druck haben mir heute nicht erlaubt, so Tennis zu spielen, wie ich es wollte”, meite Zheng. Nach der Erstrundenpleite in Paris wird die 23-Jährige, die 2025 große Teile der zweiten Saisonhälfte verletzungsbedingt verpasst hatte, aus den Top 100 fallen. Im Vorjahr hatte Zheng am Bois de Boulogne noch das Viertelfinale erreicht.
“Ich habe nicht allzu sehr auf mein Ranking geachtet, aber natürlich muss ich wieder ganz von vorne anfangen”, sagte Zheng, die nun möglicherweise auf niedrigerer Turnierebene Selbstvertrauen sammeln möchte. “Ich denke, das wird auch irgendwie positiv für mich sein”, meinte die Chinesin. "Ich glaube, mein Problem war, dass ich mehr Spiele gebraucht hätte, um wieder in den Rhythmus zu kommen.“
Hier das Einzel-Tableau der Frauen
