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French Open: Zverev gegen Cobolli - Paris ist nicht München ist nicht Madrid!

Flavio Cobolli und Alexander Zverev treffen also morgen im Endspiel der French Open 2026 aufeinander. Das hätte man uns mal vor ein paar Wochen in München sagen sollen!

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 05.06.2026, 19:51 Uhr

Alexander Zverev und Flavio Cobolli vor ein paar Wochen in München
© Jürgen Hasenkopf
Alexander Zverev und Flavio Cobolli vor ein paar Wochen in München

Ja, es war ein schöner Tag im April, als sich Alexander Zverev und Flavio Cobolli bei ihrer Halbfinal-Begegnung der BMW Open 2026 gegenübergestanden sind. So heiß, wie es vielleicht am morgigen Sonntag im Endspiel von Roland-Garros werden könnte? Das sicher nicht, aber die Bedingungen waren zügig. Auch aufgrund der Höhenlage des Traditions-Events beim MTTC Iphitos. 

Cobolli gewann diese Partie glatt, auch weil er deutlich besser servierte als Zverev. Der sich dann ein paar Tage später in Madrid revanchierte. Ebenfalls ungefährdet. 

Die Relevanz für das Finale der French Open? Sehr gering. Denn vor allem für Cobolli wird das eine komplett neue Situation sein. Alexander Zverev hat bekanntlich schon ein paar Major-Endspiele hinter sich, Flavio Cobolli war in seiner Karriere bislang nicht einmal knapp dran. Es wäre fast ein Wunder, wenn das nicht am Nervenkostüm des 24-Jährigen aus Florenz zerren würde. Allerdings: Im vergangenen November musste Cobolli ja schon einmal Großes leisten, er führte Italien in Absenz von Jannik Sinner zum dritten Davis-Cup-Titel in Folge. 

Zverev schlägt Cobolli 2025 in Roland-Garros

Alexander Zverev hat wohl ohnehin mit einem italienischen Gegner im Finale gerechnet. Nach den Ergebnissen der bisherigen Sandplatz-Saison ist es nur folgerichtig, dass der Deutsche nun erneut die Chance auf seinen ersten Titel bei einem Major bekommt, vor allem auch nach der Absage von Carlos Alcaraz. Aber natürlich war davon auszugehen, dass auf der anderen Seite des Netzes Jannik Sinner stehen würde.  

Nun ist es Flavio Cobolli, der an guten Tagen über einen Tenniscourt fliegen kann. Und der an nicht ganz so guten Tagen, siehe dazu vor allem seinen ersten Satz gegen Alexander Zverev in Madrid vor wenigen Wochen, ziemlich Viel Bälle ins Netz schlägt. Oder ins Aus.  

Zu hoffen ist, dass morgen beide Finalisten auf der Höhe ihrer Schaffenskraft agieren. Das hätten sich auch die Fans verdient, die im Viertel- und Halbfinale gleich zwei Aufgaben männlicher Profis zu verkraften hatten. Es wird übrigens das zweite Duell am Bois de Boulogne werden: Im vergangenen Jahr konnte sich Zverev gegen Cobolli in der dritten Runde recht deutlich in drei Sätzen behaupten. 

Hier das Einzel-Tableau der Männer 


 

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06.06.2026, 07:57 Uhr
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