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French Open 2026: Finale! Alexander Zverev kämpft sich gegen Mensik durch

Mit einer durchgängig starken Leistung besiegte Alexander Zverev im Halbfinale der French Open 2026 den stets lauernden Tschechen Jakub Mensik in vier Sätzen und steht damit zum vierten Mal in seiner Karriere im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers.

von Dietmar Kaspar
zuletzt bearbeitet: 05.06.2026, 18:20 Uhr

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Mit einer durchwegs konzentrierten Leistung schaffte Alexander Zverev in Paris den Sprung in sein viertes Grand-Slam-Finale.

Hier das gesamte Match zum Nachlesen im Liveticker

Vorsicht war für Alexander Zverev geboten in seinem Halbfinale der French Open 2026 gegen Jakub Mensik. Zwar konnte der Hamburger vor wenigen Wochen das Achtelfinale beim Masters-Turnier in Madrid im bislang einzigen Aufeinandertreffen im Vorfeld für sich entscheiden, musste damals aber alles gegen den Tschechen aufbieten, um sich in drei Sätzen behaupten zu können.

Nach anfänglichem Abtasten war es der 29-jährige Zverev, der bei Aufschlag seines Gegners mehr am Drücker war, sich aber trotz aussichtsreicher Spielstände keine Break-Chance erarbeiten konnte. Beim Stand von 4:3 für den 20-jährigen Mensik erspielte sich der Tscheche auf einmal drei Break-Chancen, konnte diese aber trotz guter Möglichkeiten nicht nutzen. Im elften Spiel holte sich Zverev mit einem krachenden Rückhand-Winner seine erste Breakchance und nutzte diese mit einer etwas reingezitterten Vorhand aus dem Halbfeld. Im Anschluss daran konnte er bei eigenem Service nach einer 40:0-Führung bei seinem dritten Satzball den Deckel auf den ersten Durchgang mit einem Ass draufmachen.

Mit dem Satzgewinn im Rücken spielte Zverev immer befreiter auf, während Mensik nicht mehr gewillt war, längere Rallyes zu spielen und dadurch eine deutlich erhöhte Fehlerquote offerierte. Im dritten Game erarbeitete sich Zverev die Break-Chance und packte spektakulär im Rückwärtslaufen mit einem Rückhand-Passierschlag aus der Drehung zu. Auch im weiteren Verlauf des Durchgangs dominierte der deutsche Olympiasieger beinahe nach Belieben, bekam ein weiteres Break per Doppelfehler von seinem Gegner serviert und fixierte mit einem sicheren Aufschlagspiel die 2:0-Satzführung.

In der Anfangsphase des dritten Durchgangs ließ sich Mensik in den Katakomben in einem Medical Timeout an der Nackenmuskulatur behandeln, konnte aber im Anschluss daran nicht nur auf Augenhöhe agieren, sondern erwischte den deutschen Davis-Cup-Spieler zweimal in Folge zu weit hinter der Grundlinie und bestrafte dies jeweils mit einer gelungenen Stopp-Aktion zur 4:2-Break-Führung. Mit sicheren Aufschlagspielen transportierte er den Vorsprung, erspielte sich mit zwei Serve-and-Volley-Vorträgen in Folge drei laufende Satzbälle und vollendete gleich mit einem unerreichbaren Rückhand-Stopp.

Trotz verlorenem Durchgang ließ sich Zverev nicht aus der Spur bringen, blieb weiterhin aggressiv in den Schlägen und konnte seinem Gegenüber gleich dessen erstes Aufschlagspiel abnehmen. Zwar verpasste der 24-fache ATP-Titelträger zwei Möglichkeiten zur Doppel-Break-Führung, zeigte sich aber bei eigenem Service weiterhin solide. In seinem letzten Aufschlagspiel fixierte er mit einem Ass zwei laufende Matchbälle und durfte anschließend den finalen 7:5, 6:2, 3:6, 6:3-Erfolg nach etwas mehr als drei Stunden bejubeln.

In seinem vierten Grand-Slam-Endspiel am Sonntag sieht sich der Weltranglisten-3. dem Sieger des rein italienischen Halbfinals zwischen Flavio Cobolli und Matteo Arnaldi gegenüber.

Hier das Einzel-Tableau aus Roland Garros

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Zverev Alexander
Arnaldi Matteo
Cobolli Flavio
Mensik Jakub

von Dietmar Kaspar

Freitag
05.06.2026, 17:43 Uhr
zuletzt bearbeitet: 05.06.2026, 18:20 Uhr

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