Freude und ein warmer Regen auf dem Lieblingscourt für Alexander Zverev
Alexander Zverev fand nach dem Match gegen Alexandre Müller lobende Worte für Gegner und Court. Die drei Stunden im Zweitrundenduell in der John Cain Arena waren ein Auf und Ab mit einen souveränen, aber doch glanzenlosem Sieg.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
21.01.2026, 16:19 Uhr

Im ersten Satz im Zweitrundenduell gegen Alexandre Müller agierte Alexander Zverev, wie viele seiner Fans ihn sehen möchten. Konzentriert mit guter Beinarbeit und guter Länge in den Grundschlägen dominierte der Weltranglistendritte trotz der unbequemen Spielweise seines Gegners. Nach gutem Start in Durchgang zwei wendete sich das Blatt und erneute stellte sich die Frage, warum eigentlich?
Der Verlauf des zweiten Satzes erinnerte an den Alexander Zverev der früheren Jahre, der in den ersten Runden bei den Grand Slams gerne zu viel Zeit auf dem Court verbrachte, die Konsequenz im eigenen Spiel des DTB-Aushängeschilds fehlte mal. Vor allem gegen einen unermüdlichen Kontrahenten. „Ich bin der Meinung, dass das ein Match auf hohen Niveau gewesen ist“, zeigte sich Zverev nach dem Duell unkritischer und lobte zudem noch den drittgrößten Court, die John Caine Arena in Melbourne: "Hier fühle ich mich definitiv am wohlsten."
Zverev erwartet nächster Fight gegen Norrie
Keine größere Sorge dürften Alexander Zverev die zwischenzeitlichen Probleme im linken Fuß bereiten: "Ich habe eine Schmerztablette genommen, dann ging es besser. Ich hatte schon ein bisschen Angst, als es mir in die Achillessehne reinfuhr." Doch der Mitfavorit auf den Titel in Down Under bewegte sich zum Ende des Matches wieder besser und sicherte auch mit seiner Agilität den Viersatzerfolg ab.
In der kommenden Runde dürfte Alexander Zverev eine ähnlich zähe Aufgabe erwarten. Mit Cameron Norrie wartet nicht nur ein Akteur, der auf dem ganz hohen ATP-Niveau viel Erfahrung mitbringt, sondern auch mit seinem Spielstil für lange Ballwechsel und noch viel längere Matches sorgen kann. Bisher zeigte sich die deutsche Nummer ein davon stets unbeeindruckt. Im direkten Vergleich gingen bisher alle sechs Duelle an Zverev. Das gute Omen schlägt sich also auf die Seite des Vorjahresfinalisten.
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