Fünf-Satz-Schwäche bei Jannik Sinner - Filippo Volandri hat eine Erklärung
Für Italiens Davis-Cup-Kapitän Filippo Volandri ist die Schwäche von Jannik Sinner in langen Matches ein klares Problem der fehlenden Erfahrung.
von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet:
05.02.2026, 12:22 Uhr

Italiens Davis-Cup-Kapitän Filippo Volandri hat sich in die aktuelle Diskussion um Jannik Sinner eingeschaltet. Dem Südtiroler wird vorgeworfen, zu viele Marathonmatches aus der Hand zu geben. Das Halbfinale bei den Australian Open gegen Novak Djokovic ging ebenfalls in fünf Sätzen verloren, obwohl der Weltranglistenzweite zahlreiche Breakchancen hatte.
“Er weiß, wann er etwas konservativer spielen muss und hat das in der letzten Saison meistens gezeigt. Aber er hat Probleme damit, wenn die Matches in einen vierten oder fünften Satz gehen”, resümiert der italienische Davis-Cup-Kapitän Filippo Volandri, der seinen Schützling stets sehr genau verfolgt.
Sinner schlägt in Doha auf
Eine Begründung für die anhaltenden Probleme hat der Chef der italienischen Auswahl ebenfalls: "Jannik kennt sich einfach noch nicht gut genug und das ist wichtig, je länger ein Match dauert." Also ein Problem, das Jannik Sinner mit zunehmendem Alter und mehr Erfahrung automatisch abstellen wird. Zumindest wenn es nach Volandris Einschätzung geht.
Jannik Sinner wird in der übernächsten Woche beim ATP 500er-Turnier in Doha aufschlagen. Anschließend geht es dann für den italienischen Superstar nach Indian Wells zum ersten Masters-Turnier des Jahres. Fünfsatzmatches drohen dort ja zum Glück nicht.
