Generali Open: Flavio Cobolli muss für Kitzbühel passen
Flavio Cobolli wird nicht beim ATP-Turnier in Kitzbühel an den Start gehen. Dafür entscheid sich der Italiener am Donnerstag.
von PM
zuletzt bearbeitet:
16.07.2026, 20:52 Uhr

Nachdem Flavio Cobolli gestern beim ATP-250-Turnier in Umag weitgehend chancenlos in der ersten Runde gegen den Argentinier Román Andrés Burruchaga ausgeschieden war, entschied er sich heute, vor den Hartplatzturnieren in Übersee eine zweiwöchige Spielpause einzulegen. Davon ist leider auch Kitzbühel betroffen.
Cobolli selbst richtet sich per Videobotschaft an die Kitzbühel-Fans: „Ich hatte mich wirklich sehr darauf gefreut, wiederzukommen. Nach den vielen Matches in den vergangenen Wochen brauche ich nun aber eine Pause, um neue Energie zu tanken und mich vor der Reise in die USA ein paar Tage zu erholen. Vielen Dank an alle vor Ort. Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder.“
„Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir haben ihn heuer bereits sehr früh verpflichtet – zu einem Zeitpunkt, als er noch in den Top 20 stand. In den vergangenen Wochen hat er wirklich sehr viel und sehr erfolgreich gespielt“, zeigt sich Turnierdirektor Alexander Antonitsch enttäuscht.
Teilnahme “liegt nicht in unserer Hand”
„Mit der Einschreibe-Deadline, die immer einige Wochen vor Turnierbeginn liegt, haben wir das Unsere getan, um ein attraktives Spielerfeld zusammenzustellen. Danach ist man als Veranstalter leider allzu oft nur noch Passagier. Welche Turniere die Spieler im Vorfeld bestreiten und wie sie ihre Kräfte einteilen, liegt nicht in unserer Hand. Als Turnierdirektor macht man sich fast schon Sorgen, wenn ein Spieler zuvor derart viel und erfolgreich spielt“, so Antonitsch und weiter: „Gott sei Dank konnten wir mit Alexander Bublik frühzeitig auf einen zweiten Top-10-Spieler setzen. Er hat seine Zimmer bereits bestätigt. Dennoch sind wir heute natürlich sehr traurig über die Absage.“
Von der Absage profitieren nun indirekt zwei weitere interessante Spieler: Deutschlands Wimbledon-Viertelfinalist Jan-Lennard Struff, der nach seinem Erfolg in London wieder in den Top 40 steht, sowie der Italiener Lorenzo Sonego rücken in das Hauptfeld des Generali Open nach. Die Qualifikation beginnt am 18. Juli.
