Generali Open Kitzbühel: Der nächste Heimsieg muss wohl warten

Dominic Thiem hat 2019 als letzter Österreicher die Generali Open in Kitzbühel gewonnen. Bei der aktuellen Ausgabe zählen die Lokalmatadore nicht zu den Favoriten.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 15.07.2026, 11:26 Uhr

Dominic Thiem hat 2019 bei den Generali Open in Kitzbühel triumphiert
© GEPA Pictures
Dominic Thiem hat 2019 bei den Generali Open in Kitzbühel triumphiert

Die gute Nachricht gleich mal vorneweg: Joel Schwärzler liegt im aktuellen Race der NextGen auf dem achten Platz, wäre für das Finalturnier der ATP-U-21-Spieler also qualifiziert. Wo auch immer dieses Event ausgetragen wird. Zuletzt wurde ja in Saudi-Arabien gespielt, aber die WTA Finals haben sich ja schon Richtung Indian Wells verabschiedet. 

Nicht ganz so gut scheint die aktuelle Form von Schwärzler und einigen anderen Österreichern zu sein. Auch wenn der Auftritt des Vorarlbergers gegen Lorenzo Sonego in Gstaad aller Ehren wert war. Als Resultat stand aber ebenso das Ausscheiden in Runde eins wie für Jurij Rodionov gegen Clement Tabur auch in Gstaad, für Sebastian Ofner gegen Thiago Augustin Tirante in Bastad und für Lukas Neumayer, der als Lucky Loser noch ins Hauptfeld von Mag gerutscht war, gegen Juan Prado Angelo. 

Cobolli führt das Feld an

Und nun stehen also die Generali Open in Kitzbühel an, wo Ofner und Schwärzler fix im 28er-Raster vertreten sein werden. Mit dem Publikum im Rücken ist sicherlich einiges möglich, dass es aber zu einem Heim-Titel reichen könnte - da müssten schon viele Dinge zusammenkommen. Im Einzel wohlgemerkt. Denn im Doppel standen Schwärzler und Neil Oberleitner im vergangenen Jahr ja im Endspiel von Kitzbühel. 

Der letzte Singles-Champion war bekanntlich Dominic Thiem, der 2019 nicht nur in der Gamsstadt, sondern auch ein paar Monate später in Wien die Siegertrophäe abräumte. Drei Jahre später schaffte es Filip Misolic mit mehreren Kraftakten ins Finale, das er aber gegen Roberto Bautista Agut verlor. Misolic laboriert ja nach wie vor an einer Verletzung, der genaue Zeitpunkt seiner Rückkehr ist noch ungewiss. 

Bei der starken Besetzung des Turniers mit Paris-Finalisten Flavio Cobolli an der Spitze und Titelverteidiger Alexander Bublik hinten dran ist aber eines garantiert: großartiges Tennis von Tag eins an.


 

von Jens Huiber

Mittwoch
15.07.2026, 13:27 Uhr
zuletzt bearbeitet: 15.07.2026, 11:26 Uhr