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Generali Open Ladies Kitzbühel: Kraus folgt Grabher ins Viertelfinale

Sinja Kraus steht nach einer souveränen Vorstellung im Viertelfinale des Generali Open Ladies Kitzbühel. Die als Nummer zwei gesetzte Wienerin ließ der 18-jährigen Deutschen Eva Bennemann beim 6:1, 6:1 keine Chance. Neben Kraus und Julia Grabher zog auch KTC-Spielerin Gina Feistl in die Runde der letzten acht ein. Im Doppel-Semifinale hatte das Österreicher-Duo Kraus und Grabher am Donnerstagabend das Nachsehen. 

von PM
zuletzt bearbeitet: 16.07.2026, 22:05 Uhr

Sinja Kraus feierte am Donnerstag einen weiteren Erfolg in Kitzbühel.
© Maria Knoll
Sinja Kraus feierte am Donnerstag einen weiteren Erfolg in Kitzbühel.

Sinja Kraus bleibt beim WTA-125-Turnier in Kitzbühel weiterhin ohne Satzverlust. Die 24-jährige benötigte am Donnerstag lediglich 63 Minuten, um sich gegen Eva Bennemann klar mit 6:1, 6:1 durchzusetzen und als zweite Österreicherin nach Julia Grabher das Viertelfinale zu erreichen: „Es war ein gutes Match, und ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Von der Grundlinie habe ich mich sehr solide gefühlt und meinen Plan gut umgesetzt. Beim Aufschlag gibt es noch Luft nach oben“, erklärte Kraus. 
Im ersten Viertelfinale des morgigen Freitags (11 Uhr) trifft sie auf Erika Andreeva. Die Schwester von Grand-Slam-Champion Mira stand in der Weltrangliste bereits deutlich höher und gilt als anspruchsvolle Aufgabe für die österreichische Nummer eins: „Erika ist eine starke und erfahrene Spielerin, deshalb wird es ein schwieriges Match. Aber ich kenne sie aus gemeinsamen Trainings und freue mich darauf. In Kitzbühel zu spielen, macht bei dieser Stimmung und Kulisse einfach großen Spaß.“

Feistl fordert die Topgesetzte

Auch Gina Feistl steht in der Runde der letzten acht. Die Deutsch-Polin spielt seit zwei Jahren für den Kitzbüheler Tennis Club in der Bundesliga und darf sich beim Heimturnier über besondere Unterstützung freuen. Trotz der ungewohnten Kulisse und des großen Interesses behielt sie in ihrem Achtelfinale die Ruhe. „Es war sehr viel los, und ich wusste am Anfang nicht genau, wie sich das für mich anfühlen würde. Umso glücklicher bin ich, dass ich fokussiert geblieben bin. Ich habe mich auf dem Platz sehr gut gefühlt und wirklich viel Spaß gehabt – und wo Spaß ist, ist auch Energie“, erklärte Feistl (POL).
Im Viertelfinale wartet am Freitag die topgesetzte Slowenin Veronika Erjavec. Von deren Favoritenrolle lässt sich Feistl jedoch nicht beeindrucken: „Ich bereite mich ganz normal vor, so wie auf jedes andere Match. Natürlich gibt es Setzungen und Rankings, aber im Tennis entscheidet oft auch die Tagesform. Jeder Tag und jedes Match sind neu. Ich habe vor jeder Gegnerin Respekt, gebe immer mein Bestes und werde auch diesmal genauso auf den Platz gehen.“

Morgen: Julia Grabher gegen Jeline Vandromme


Julia Grabher trifft in der zweiten Partie des Tages auf dem Grandstand auf die an Nummer sieben gesetzte Jeline Vandromme. Die in Führung liegende Belgierin profitierte im Achtelfinale von der Aufgabe ihrer Gegnerin und fordert die Vorarlbergerin nun im Kampf um einen Platz im Halbfinale.
Im vierten Viertelfinale wird spanisch gesprochen: Marina Bassols Ribera (ESP) trifft auf die Argentinierin María Lourdes Carlé.  Carlé setzte sich am Donnerstag in einer Partie durch, die am Vortag unterbrochen worden war. 

Doppel-Finale ohne Österreicherinnen-Beteiligung

Julia Grabher und Sinja Kraus mussten sich am Donnerstagabend dem spanisch-brasilianischen Duo Yvonne Cavallé-Reimers und Laura Pigossi klar in zwei Sätzen mit 2:6, 3:6 geschlagen geben. Im Finale treffen die Spanierin und die Brasilianerin auf Alicia Barnett (GBR) und Elixane Lechemia (FRA).

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von PM

Donnerstag
16.07.2026, 21:17 Uhr
zuletzt bearbeitet: 16.07.2026, 22:05 Uhr

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