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HTT Nr. 1 Damian Roman verletzt zu Turnierausstieg gezwungen

Das Endspiel der 30. Auflage der HTT French Open im UTC La Ville wird am Mittwoch Nachmittag –...

von Claus Lippert
zuletzt bearbeitet: 08.06.2021, 23:18 Uhr

Das Endspiel der 30. Auflage der HTT French Open im UTC La Ville wird am Mittwoch Nachmittag – LIVE ab 16:00 Uhr auf hobbytennistour.at – zu einer rein niederösterreichischen Angelegenheit und einem finalen Duell um die HTT Sandplatzkrone zwischen den beiden Youngsters Maximilian Wild vom TC Tulln und Florian Pimishofer vom TC Seebenstein. Der an Nummer 3 gesetzte Wild blieb auch im zweiten Aufeinandertreffen mit Sebastian Wojta binnen einer Woche siegreich, und entschied die Neuauflage des Peugeot Mai Masters Series 1000 Semifinales abermals mit 6:4, 6:4 für sich. Weniger Aufwand musste derweil Florian Pimishofer betreiben, um sein allererstes HTT Grand Slam Finale zu erreichen. Der 19jährige profitierte von der verletzungsbedingten Absage des topgesetzten Ranglisten-Ersten Damian Roman, der mit anhaltenden Schmerzen im Handgelenk die 39. Finalteilnahme seiner HTT-Karriere verpasste. Aus dem UTC La Ville berichtet für hobbytennistour.at C.L

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Damian Roman nach verletzungsbedingtem HTT French Open Ausstieg enttäuscht

Ein stark schmerzendes Handgelenk hat HTT Branchen Primus Damian Roman am Dienstag früh morgens zur Absage seines Halbfinal-Duells mit Florian Pimishofer und zum Rückzug aus der Jubiläums-Ausgabe des Peugeot Sandplatz Grand Slam Turniers 2021 im UTC La Ville gezwungen. Der 39jährige Routinier vom TC Strebersdorf, der am Dienstag Abend sein drittes HTT French Open Semifinale in Serie nach 2019 und 2020 hätte bestreiten sollen, zeigte sich in einem kurzen Statement an den Turnierdirektor enttäuscht. “Mein Handgelenk macht schon seit dem ersten Match in diesem Turnier Probleme. Es ist leider über Nacht schlimmer geworden. Ich muss im Hinblick auf die weitere Saison und meine Arbeit vorsichtig vorgehen und mein Handgelenk schonen. Es tut mir sehr leid, ich mache sowas normal nicht. Wir sehen uns bald bei den nächsten großen HTT-Turnieren wieder”, so der HTT-French-Open-Sieger von 2016.

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Damian Roman 154 Wochen lang die Nummer 1 der HTT – macht Platz 3 in der ewigen Bestenliste aller Nummer 1 Spieler der HTT Geschichte

Trotz seines Ausstieges im Halbfinale, sorgte Damian Roman am Rande des prestigeträchtigsten HTT-Sandplatzturniers wieder einmal mit statistischen Topwerten für Aufsehen. Zwar konnte der 39jährige aus Negresti Oas beim 80. Turnier seiner Laufbahn und beim 20. Grand-Slam-Start seiner beeindruckenden Karriere nicht in sein sechstes HTT Major-Finale einziehen, auch blieb ihm die erste Finalteilnahme auf HTT Grand Slam Ebene seit HTT Wimbledon 2016 verwehrt, und doch kann sich der 3fache HTT-US Open Champion dieser Tage über weitere positive Fakten rund um seine HTT-Karriere freuen. Denn am vergangenen Sonntag schloß Damian Roman die insgesamt 154igste Woche an der Spitze der HTT Computer-Rangliste ab. Damit überholte Damian Roman den Seriensieger der 90er-Jahre Klaus Hofer mit seinen 145 Wochen als Nummer 1, und rangiert in der ewigen Bestenliste aller Nummer 1 Spieler der HTT Geschichte seit 1990 nun auf Platz Nr. 3. Tief beeindruckend – trotz Corona-Schonfrist – sind auch jene 93 Wochen, die Damian Roman am gestrigen Montag zuletzt ohne Unterbrechung die Rangliste von Österreichs größter Breitensport-Tennisserie als Nummer 1 anführte. Das ist der viertbeste Wert aller Zeiten seit die HTT im Jahre 1990 ins Leben gerufen wurde.

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Sebastian Wojta mit Traumstart im Revanche-Duell gegen Maximilian Wild

Während mit Damian Roman also die Nummer 1 knapp vor dem Finale die Segel streichen musste, hält Maximilian Wild die Fahne der HTT-Superstars als letzter verbliebener Top Ten Spieler im Feld hoch. Der 20jährige traf am Dienstag Vormittag am Centercourt Lance Lumsden in einer Neuauflage des vorwöchigen Peugeot Mai Masters Series 1000 Semifinales auf Sebastian Wojta, und siegte wie schon im ersten Duell mit 6:4 und 6:4. Dabei sah es zunächst so aus, als ob Wojta seine Revanche-Gelüste durchaus in die Tat umsetzen hätte können. Der 18jährige legte ambitioniert los, und schaffte schon im zweiten Game, was ihm vor einer Woche über die gesamte Matchdistanz verwehrt gebleiben war. Wojta schaffte nämlich ein Break, und führte nach nur 8 Minuten bereits mit 3:0. Die Feuertaufe schien Wojta dann im fünften Game geschafft zu haben, als er sein 10 Minuten dauerndes Aufschlagspiel nach Abwehr von fünf Break-Chancen zum 4:1 durchgebracht hatte. Die Wende in diesem Semifinale zu ungunsten Wojtas sollte wie schon im ersten Duell vor einer Woche das ominöse siebente Game bringen. Zur Erinnerung: Am Montag letzter Woche kassierte Wojta beim 4:6, 4:6 jeweils im siebenten Game der beiden Sätze das entscheidende Break. Und so geschah es auch gestern Vormittag wieder. Wojta kassierte zum dritten Mal in Folge im berühmt berüchtigten siebten Spiel ein Break, und schlitterte fortan ohne Umweg in den Verlust des ersten Satzes. Wild holte ein zweites Break und behielt bei eigenem Aufschlag die Nerven. Nach 43 Minuten und fünf in Serie gewonnenen Games war Durchgang 1 aus Sicht Wilds eingetütet.

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Wild steht nach neuerlichem Sieg über Wojta im zweiten HTT Grand Slam Finale seiner Karriere

Mit einem schnellen Break gleich im Auftaktspiel des zweiten Satzes, stellte Wild dann die Weichen in Richtung HTT French Open Finale 2021. Der 20jährige spielte jetzt sein bekannt explosives Tennis, mit Selbstvertrauen, Tempo und Präzision, während Wojtas Spiel durch Schmerzen im Schlagarm von Minute zu Minute brutaler auseinander fiel. Die Fehlerquote mittlerweile exorbitant hoch, der eigentlich so starke Aufschlag des HTT Grand Slam Debütanten nicht mehr vorhanden, und trotzdem kam Wojta praktisch aus dem Nichts zum Break zum 4:4 und zurück in dieses Match. Genau die stetig anwachsende Fehlerquote von der Grundlinie, verhindert im Folgegame aber eine Fortsetzung von Wojtas Aufholjagd. Der 18jährige kassierte das entscheidende Break zum 4:5, während Wild kurz darauf im Stile eines HTT Grand Slam Champions das Match ausservierte. Nach einer Stunde und 26 Minuten sowie 80 gewonnenen Punkten, hatte Wild mit 6:4, 6:4 sein zweites HTT Grand Slam Finale nach den HTT Australian Open erreicht.

 

 

 

 

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