Iga Swiatek - Auch ohne Traum-Finish ein versöhnliches Ende

Iga Swiatek ist es in Fort Worth bei den WTA-Finals nicht gelungen, die Saison mit einem Titelgewinn zu krönen. Dennoch ist die Polin glücklich - zu einem nicht unwesentlichen Teil alleine deshalb, weil eine lange, intensive Saison vorbei ist. 

von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet: 08.11.2022, 16:50 Uhr

Iga Swiateks Saison 2022 ist nun offiziell beendet
Iga Swiateks Saison 2022 ist nun offiziell beendet

Dass Iga Swiatek bewusst auf ein Antreten bei einem WTA-1000-Event verzichtet, mag auf den ersten Blick irritieren. Zumal die Polin in der, für sie seit Montagfrüh (MEZ) abgelaufenen, Saison 2022 gleich vier Titelgewinne auf diesem Niveau einheimsen konnte. Ein nicht unwesentlicher Grund dafür, warum Swiatek die Weltrangliste bei den Damen derzeit überlegen anführt. 67 Siege bei lediglich 9 Niederlagen sind ein weiteres Indiz für eine großartige Spielzeit der Weltranglistenersten - die von gleich zwei Grand-Slam-Titeln nur zusätzlich versüßt wird. Die Absage für das WTA-1000-Event von Guadalajara war aber ein plakativer Hinweis dafür, dass die Tanks nach einer langen, intensiven Saison 2022 langsam, aber sicher entleert sind. 

Am Montag (MEZ) in Fort Worth ist es der Polin nun aber nicht gelungen, die Saison 2022 mit einem Titelgewinn beim Jahresfinale der besten acht Spielerinnen in Fort Worth endgültig zu veredeln. Nach makelloser Gruppenphase musste sich die Weltranglistenerste knapp und mindestens ebenso überraschend der Belarussin Aryna Sabalenka geschlagen geben. Die nun im Endspiel gegen Überraschungsfrau Caroline Garcia aus Frankreich den Kürzeren zog. 

Swiatek ist froh über Ende der Saison

Wenngleich der Polin naturgemäß auch die Enttäuschung nach der Niederlage anzusehen war, war die wirkliche Gefühlswelt der Polin am Montag dennoch durchaus ambivalent: "Ich werde euch nicht anlügen, ich habe auf diesen Moment gewartet. In der letzten Woche war es ziemlich schwierig, weil das Ziel so nah war, aber ich musste für jedes Spiel voll motiviert und bereit sein", erklärte Swiatek nach dem Ausscheiden gegen Sabalenka.

"Einerseits bin ich traurig, dass ich verloren habe, aber andererseits habe ich einen Tag mehr frei. Das ist eine positive Sache. Diese Saison war sehr intensiv, und ich bin sehr stolz auf mich, dass ich bis zum Schluss so gut gespielt habe. Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist", betonte die Polin. Die den Billie Jean King Cup auslassen wird, um mehr Vorbereitungszeit auf die Saison 2023 zu haben. Die nicht nur in weniger als zwei Montagen beginnen wird, sondern für Swiatek auch gleich im Januar den Angriff auf den ersten Titelgewinn bei den Australian Open bereithält. 

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08.11.2022, 18:45 Uhr
zuletzt bearbeitet: 08.11.2022, 16:50 Uhr

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