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In Roland Garros gehen die Lichter an

Die French Open werden bei ihrer nächsten Austragung auf ein neues Feature zurückgreifen können: Zwölf Courts, die mit Flutlicht ausgestattet sind.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 21.05.2020, 22:34 Uhr

Dieser Pokal würde auch bei Flutlicht gut aussehen
© GEPA Pictures
Dieser Pokal würde auch bei Flutlicht gut aussehen

Wer weiß, ob der Französische Tennisverband die durch die Corona-Pandemie entstandene Notsituation geschickt ausgenutzt hat - wie die L´Équipe berichtet, so steht den French Open aber ab der nächsten Austragung Flutlicht auf insgesamt zwölf Courts zur Verfügung. Bis dato hatten die Anwohner der Anlage stets ihr Veto eingelegt, wenn es um die technische Ermöglichung längerer Spielzeiten in Roland Garros gegangen war.

Nachdem aber seit diesem Jahr ein Dach über dem Court Philippe-Chatrier zur Verfügung steht, ist davon auszugehen, dass bei den French Open ohnehin länger gespielt werden wird. Und sollten die Veranstalter ihren Plan, das einzige Major auf Sand tatsächlich ab dem 27. September auszutragen, dann sind Flutlichtspiele alleine durch die kürzer werdenden Tage eine zwingende Notwendigkeit.

Bei den US Open und den Australian Open wird natürlich schon längst mit Flutlicht gespielt. In Wimbledon stehen neuerdings zwei Courts mit Dach und also künstlichem Licht zur Verfügung. Für die Außenplätze an der Church Road ist das aber keine Option: zum einen kommt mit der Dämmerung auch die Feuchtigkeit, die die Rasenplätze zu rutschig werden lässt. Und zum anderen gibt es auch im Londoner Stadtteil Wimbledon viele um ihre Nachtruhe besorgten Anwohner.

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22.05.2020, 13:20 Uhr
zuletzt bearbeitet: 21.05.2020, 22:34 Uhr