Mira Antonitsch exklusiv – „Ich habe mich heute nicht wirklich im Griff gehabt“

Die heimische Zukunftshoffnung spart trotz Finale am UTC La Ville im tennisnet.com-Videointerview nicht mit Selbstkritik.

von tennisnet.com
zuletzt bearbeitet: 05.08.2016, 21:39 Uhr

Mira Antonitsch

Von Manuel Wachta aus Wien

Dieses Match war nichts für schwache Nerven, ob für die Zuschauer oder für die Spielerinnen selbst. In der Heimat bei allerseits hoher Erwartungshaltung gegen eine weitere Österreicherin um einen Finaleinzug bei einem 10.000-US-Dollar-Turnier zu spielen, ist für Mira Antonitsch mit ihren 17 Jahren natürlich eine neue Situation. Eine, mit der sie beim Ladies Future Vienna am UTC La Ville im 23. Wiener Gemeindebezirk anfangs nicht allzu gut zurechtkam. Was sie offen gestand. "Ich habe mich heute auf dem Platz nicht wirklich im Griff gehabt", verriet die Niederösterreicherin gegenüber tennisnet.com, nicht mit Selbstkritik sparend.

Und so hatte ihr Coach, Ex-Davis-Cup-Spieler Thomas Strengberger , bis zum dritten Satz des rot-weiß-roten Semifinal-Duells mit der 21 Jahre alten Wienerin Marlies Szupper seinen Platz am Spielfeldrand zwischenzeitlich geräumt und das Spielgeschehen erst mal aus dem Inneren des Klubhauses verfolgt. Trotz der zunächst nicht gefundenen inneren Ruhe sowie keinesfalls vollster Zufriedenheit mit ihrem Spiel ("Aber gewinnen und schlecht spielen, ist auch gut") ist Antonitsch nunmehr dennoch zum zweiten Mal im Finale eines ITF-Damenturniers angelangt . Und machte auch keinen Hehl daraus, es diesmal unbedingt als Siegerin beenden zu wollen.

Das tennisnet.com-Videointerview mit Mira Antonitsch.

Hier die Ergebnisse und Spielpläne aus Wien.

von tennisnet.com

Freitag
05.08.2016, 21:39 Uhr