Jahreszeugnis Taylor Fritz: Ein starker Zweier - mit mindestens zwei Highlights

Taylor Fritz hat in der Saison 2022 erstmals den Einzug unter die Top Ten der ATP-Weltrangliste geschafft. Und seinen ersten Titel bei einem ATP-Masters-1000-Turnier geholt. Das Jahreszeugnis fällt dementsprechend sehr positiv aus.

von Jens Huiber
zuletzt bearbeitet: 05.12.2022, 17:12 Uhr

Taylor Fritz hat seine beste Saison hingelegt
© Getty Images
Taylor Fritz hat seine beste Saison hingelegt

Wer Taylor Fritz im Herbst in der Wiener Stadthalle einigermaßen ausgelaugt über den Court schleichen gesehen hat - und dies mit den inspirierenden Auftritten des US-Amerikaners bei den ATP Finals in Turin vergleicht, der könnte meinen, es handelte sich um zwei verschiedene Personen. Was ja seit Jahren das Kernproblem von Fritz ist: die fehlende Konstanz. Und auch die körperliche Verfassung, die es braucht, um ganz vorne mitzuspielen.

2022 haben die Höhen überwogen, was sich mit Platz neun in der Jahreswertung der ATP auch niederschlägt. Aber es gab auch ein paar kolossale Tiefschläge, nicht nur bei den US-amerikanischen Sommerturnieren.

Wir wollen mit den Positiva starten:

Ein paar Einschränkungen gibt es aber doch:

Am Ende stehen dennoch 46 Matchsiege im Jahreszeugnis, darunter auch die allerletzte Partie, die Fritz bei der Davis-Cup-Finalrunde in Málaga gegen Lorenzo Musetti für sich entschied. Den US-Amerikanern hat das nichts geholfen - in der Person von Taylor Fritz könnte aber ein Anführer heranwachsen, an dem sich auch Altersgenossen wie Tommy Paul und Frances Tiafoe bzw. die jüngere Garde um Sebastian Korda aufbaut.

Gesamtnote: zwei.

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