Jelena Ostapenko: Das Netzspiel als besondere Waffe
Jelena Ostapenko konnte 2024 Erfolge im Einzel und Doppel feiern. Auch ohne Partnerin ist das Netzspiel der ehemaligen Grand-Slam-Siegerin die besondere Waffe auf dem Tenniscourt.
von Daniel Hofmann
zuletzt bearbeitet:
12.12.2024, 17:32 Uhr

Für Jelena Ostapenko startete das Jahr 2024 sehr rasant. Ein Einzel- und ein Doppeltitel konnte die Lettin in den ersten beiden Wochen des neuen Jahres feiern. Anfang Februar folgte in Linz dann der insgesamt achte Titelgewinn auf der WTA Tour, wenn man die Einzelwetbbewerbe separiert betrachtet.
Es folgten auch in den Wochen danach gute Leistungen. Vor allem die Viertelfinalteilnahme in Wimbledon sollte den meisten Fans in Erinnerung bleiben. Den größten Erfolg feierte die 27-Jährige dann jedoch mit dem Gewinn des US-Open-Titels im Doppel mit Partnerin Lyudmyla Kichenok aus der Ukraine.
Ostapenko im Einzel und Doppel oben dabei
Bei den ausgezeichneten Ergebnisse im Doppel verwundert es nicht, dass Jelena Ostapenko auch im Einzel besonders durch ihr Netzspiel punktet. Keine Spielerin war statistisch mit 73.4 Prozent erfolgreichen Netzangriffen erfolgreicher. Lohn ist Platz 15 in der Einzelweltrangliste, während im Doppel-Ranking sogar der sechste Rang am Ende des Jahres heraussprang.
Damit gehört die French-Open-Siegerin aus dem Jahr 2017 seit einigen Jahren in beiden Disziplinen konstant zum erweiterten Kreis der Weltspitze. Und zu den allerbesten, wenn Tennis am Netz gespielt wird.