Julia Görges: Wimbledon-Halbfinale als Bestätigung, dass sich harte Arbeit lohnt

Julia Görges sprach in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks (BR) über die Bedeutung ihres Wimbledon-Halbfinals 2018, den erstmaligen Vorstoß in die Top Ten und die Beziehung zu ihrem Physio Florian Zitzelsberger.

von U.W./tennisnet
zuletzt bearbeitet: 19.12.2018, 21:06 Uhr

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Julia Görges jubelt in Wimbledon weiter

Hinter Julia Görges liegt ein erfolgreiches Jahr. Die 30-Jährige schaffte 2018 erstmals den Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale und kletterte bis auf Rang neun der Weltrangliste. In Auckland und Luxemburg holte die Fed-Cup-Spielerin in der zurückliegenden Saison ihre WTA-Einzeltitel Nummer fünf und sechs.

Bei ihrem TV-Auftritt in der Sendung "Blickpunkt Sport" (BR) sagte die in Regensburg lebende Görges...

- über ihre starke Saison 2018: "Der Schlüssel waren die Jahre davor. Da waren sehr harte Niederlagen dabei - aus denen ich viel gelernt habe."

- über ihren Einzug ins Wimbledon-Halbfinale: "Es war ein sehr schönes Highlight..., weil es auf großer Bühne zuvor nicht so geklappt hat. Es war Bestätigung dafür, dass sich harte Arbeit lohnt, es zahlt sich irgendwann aus, egal in welchem Alter. Es war eine Bestätigung, dass man auf diese Bühne gehört."

"Jule" über "Angie": "Sehr viel Sympathie vorhanden"

- über ihren erstmaligen Sprung in die Top Ten: "Es war ein Kindheitstraum, dass ich die ersten Zehn der Weltrangliste erreiche. Das hat dieses Jahr mit Platz neun geklappt, und es hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin."

- über ihren guten Draht zu Angelique Kerber: "Wir kennen uns schon sehr lange. Nach elf Jahren ist da sehr viel Sympathie für den anderen vorhanden. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis."

-über die Vorzüge ihrer Wahl-Heimat Regensburg: "Es ist eine sehr, sehr schöne Stadt. Ich liebe es, mit dem Fahrrad zu fahren, in die Stadt zu kommen, ins Kino oder auch mal Shoppen zu gehen. Wenn kaltes Wetter ist, mag ich es am liebsten, auf den Christkindlmarkt zu gehen. Im Sommer ist es schön, an der Donau Kaffee zu trinken. Die Stadt hat viel zu bieten. Für mich ist es mein Zuhause."

- über die Vergangenheit und die Zukunft: "Die letzten 3 Jahre haben gezeigt, dass noch viel mehr in mir steckt. Und ich glaube, dass auch die nächsten Jahre noch zeigen werden, dass da vielleicht doch noch ein bisschen mehr geht als jetzt schon."

Görges lobt ihr Team: "Haben eine sehr gute Energie"

- über die Vorteile, dass ihr Physio Florian Zitzelsberger auch ihr Freund ist: "Ich glaube, wir haben einen sehr, sehr guten Weg gefunden, dass wir sehr professionell arbeiten. Man kann sehr viel Kraft daraus ziehen. Wir im Team haben alle zusammen eine sehr gute Energie und wissen, worauf es ankommt. Wir arbeiten Tag ein, Tag aus sehr hart. Und wenn man Spaß und Harmonie verbinden kann, dann kommt ein besserer Erfolg."

- über den Start in die neue Saison: "Am 26. Dezember fliegen wir nach Neuseeland, wo in Auckland mein erstes Turnier stattfindet. Es geht dort schon am 31. Dezember los. Danach werden wir eine Woche in Melbourne trainieren, dort starten dann ab 14. Januar die Australian Open."

- über die kleinen kulinarischen Sünden zu Weihnachten: "Nach so einer langen Vorbereitung kann man schonmal das ein oder andere Stück Kuchen oder ein paar Plätzchen genießen. Das ist schon drin, aber danach geht es dann wieder ans Verbrennen."

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Dienstag
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zuletzt bearbeitet: 19.12.2018, 21:06 Uhr

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