Keine French Open! Andy Murray lässt gesamte Sandplatz-Saison aus
Andy Murray wird 2022 kein Match auf Sandplatz bestreiten. Der Schotte fehlt damit auch bei den French Open, die Ende Mai ihren Start finden werden.
von Michael Rothschädl
zuletzt bearbeitet:
06.02.2022, 19:31 Uhr

Eigentlich ist der Start in die Saison 2022 so gut verlaufen für den ewigen Andy Murray. Der Schotte, vom Verletzungspech der letzten Jahre gezeichnet, spielte sich im Januar in Sydney in sein erstes ATP-Endspiel seit seinem Triumph beim ATP-250-Event von Antwerpen im Jahr 2019. Eine gelungene Vorbereitung auf die Australian Open? Nicht wirklich.
Beim ersten Major-Turnier des Jahres schaffte Murray zum Auftakt in einem heroischen Fünf-Satz-Fight den zweiten Erfolg über Nikoloz Basilashvil binnen weniger Tage, in Runde zwei sollte für den 34-Jährigen jedoch bereits Endstation sein. Gegen den Japaner Taro Daniel hatte Murray zu keinem Zeitpunk wirklich etwas entgegenzusetzen.
Murray fokussiert sich auf Rasen-Saison
Nun kehrt der ehemalige Weltranglistenerste zwar bereits beim ATP-500-Event von Rotterdam kommende Woche auf die ATP-Tour zurück - und trifft dort auf den frischgebackenen Premierensieger Alexander Bublik -, musste in den NIederlanden aber zugleich mit einer Hiobsbotschaft aufwarten: Andy Murray wird nämlich die gesamte Sandplatz-Saison 2022 inklusive der French Open auslassen.
Grund dafür ist die Vorbereitung auf die für ihn so wichtige Rasen-Saison: "Vergangenes Jahr habe ich fast Wimbledon verpasst, war nahe dran, die Rasensaison zu verpassen. Ich plane nicht, auf Sand zu spielen. Ich werde versuchen, in dieser Zeit Anschluss zu halten", zitiert Eurosport Murray, der derzeit interimistisch mit Dani Vallverdu, dem Übungsleiter von Stan Wawrinka, zusammenarbeitet: "Für mich ist das kurzfristig sehr gut, aber ich versuche immer noch, eine längerfristige Lösung zu finden. Mittel- und langfristig möchte ich eine gewisse Stabilität."
